Friederike Ott, Walter-Lingen, Bartmann. Story & Inszenierung im Klischee erstarrt
Foto: ZDF / Jon Ailes Es ist in der Regel nicht das filmische Klischee, das verärgert, sondern der Umgang damit; Buch und Regie können Klischees schließlich auch konterkarieren oder mit Erwartungen spielen. Das einzig Originelle an „Wenn Fische lächeln“ ist jedoch der poetische Titel. Ansonsten strotzen die Geschichte und ihre Umsetzung geradezu vor jener Form von Einfallslosigkeit, die im Grunde kreative Faulheit ist, und das gilt keineswegs nur für das Handlungsmuster, das nicht zum ersten Mal bei einer Liebesgeschichte nach Rosamunde Pilcher zum Tragen kommt: Erfolgreiche Londoner Anwältin kehrt nach längerer Abwesenheit zu den Wurzeln in Cornwall zurück und erkennt ihre wahre Bestimmung.


















