Foto: ZDF / Patrick Redmond Der Zweiteiler „Die Pfeiler der Macht“ nach dem 600-Seiten-Schinken von Ken Follett führt ins viktorianische Zeitalter. Im Mittelpunkt steht das Londoner Bankhaus Pilaster, in dem verschiedene Generationen um die Macht ringen. Und um die Liebe natürlich. „Die Pfeiler der Macht“ ist die interessanteste Follett-Verfilmung mit deutscher Beteiligung bisher. Üppiges Unterhaltungsfernsehen nach einem Drehbuch, das sich zum Teil erheblich vom Roman entfernt. Ein Familiendrama mit starkem Ensemble, ein Kostümrausch in opulentem Szenenbild und eine Inszenierung mit Fantasie und einer Prise Humor – zumindest im ersten Teil. Im zweiten Teil tritt das Melodram stark in den Vordergrund, die Arme-Leute-Perspektive geht verloren und die gesellschaftskritischen Aspekte bleiben unterbelichtet.


















