Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär, Henning Baum. Jeder versteckt sich in der Menge
Foto: WDR „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.“ Um den Mangel an Zivilcourage geht es in dem WDR-„Tatort – Drei Affen“ aus dem Jahr 1999, einem emotional intensiven, stilsicher inszenierten Krimi in einer modernen, unaufdringlichen Optik, den Kaspar Heidelbach mit Gespür für Atmosphäre in Szene gesetzt hat. „Die affektive Einbindung der Kommissare darf nicht zur Formel erstarren“, sagte damals Drehbuchautor Robert Schwentke. Aber auch die Sozialkritik, ein wesentlicher Bestandteil der bisherigen „Tatorte“ aus Köln, will man nicht zur Pose werden lassen. Im neunten Fall der beiden Buddies gelingt das ausgesprochen gut.

















