Wackernagel, Held, Imboden. Routinekrimi mit dem Versprechen auf Steigerung
Foto: ZDF / Gordon Timpen Auf dem Strelasund zwischen Rügen und dem Festland explodiert eine Yacht. Handelte es sich um einen Anschlag? Wenn ja, wem galt er? Einmal mehr bezieht die Reihe „Stralsund“ (ZDF / Network Movie Köln) ihren kriminalistischen Plot aus Verbrechen der DDR-Vergangenheit: in der Folge „Schattenlinien“ aus der Existenz von Kinder- und Jugendheimen, deren Bewohner systematisch gequält und sexuell ausgenutzt wurden. Ein erschütternder Stoff, basierend auf verbürgten Sachverhalten, aber wenig aufregend filmisch umgesetzt. Immerhin: Auf einer zweiten Erzählebene werden neue Konflikte zwischen den Ermittlern angelegt, die in den kommenden Folgen für dramatische Würze sorgen könnten.





















