Foto: HR / Degeto In ihrem letzten „Tatort“ spielt die am 21. April 2019 verstorbene Hannelore Elsner in einer wichtigen Nebenrolle als pensionierte Kommissarin groß auf. Auch sonst ist der elfte Fall „Die Guten und die Bösen“ (HR, Degeto) mit dem Frankfurter Team Janneke (Margarita Broich) und Brix (Wolfram Koch) wieder mal herausragend: eine unterhaltsame, tiefgründige, humorvolle Reflexion über die Arbeit der Polizei. Ein Polizist (Peter Lohmeyer) gesteht den Mord am Vergewaltiger seiner Frau. Janneke und Brix wollen ihm zu mildernden Umständen verhelfen, doch ihr langjähriger Kollege weigert sich beharrlich, über die Brücken zu gehen, die ihm die Kommissare bauen. Autor David Ungureit hat klasse Dialoge geschrieben, Regisseurin Petra K. Wagner schuf in der ehemaligen Neckermann-Zentrale in Frankfurt-Fechenheim, einem Riesenkomplex mit 250 Meter langen Fluren, eine surreal anmutende Atmosphäre. Die Polizeiarbeit als ewige Baustelle, Kommissare auf der Suche nach einem festen Platz in einem unübersichtlichen System. „Was sind Ihre Werte als Polizist?“

















