Tischendorf, Ströbel, Thurn, Holger Karsten Schmidt und die Gier des Mittelalters
Foto: Pro Sieben / Gabor Klinsky Isenhart schickt sich an, eine Art Profiler des Mittelalters zu werden. Nach dem Mord an seiner Jugendliebe Anna begibt er sich auf die Suche nach dem Verbrecher, der seiner Liebsten das Herz aus dem Leib gerissen hat. Ritterspiele mit Krimi-Einlage – ein nicht alltäglicher Genre-Mix. „Isenhart – Die Jagd nach dem Seelenfänger“, dieses Road-Movie zu Pferde in Kettenhemd und Kutte, zieht einen rasch in den Bann. Was Hansjörg Thurn, was die Ausstatter, die Kamera oder der Cutter 120 Minuten zaubern – das liegt handwerklich noch über dem, was Hansjörg Thurns Quotenhit „Die Wanderhure“ zu bieten hatte. Doch die Story verzettelt sich zwischenzeitlich – und der Film verliert so an Drive.


















