Nina Hoss, Benno Fürmann, Christian Petzold. Der Mensch läuft und fährt ins Leere
Foto: ZDF / Stephan Rabold Ein Mann fährt ein Kind tot, begeht Fahrerflucht und sucht – weil er die Schuld nicht aushält – Kontakt zur Mutter des Opfers. Es sind die kleinen Dinge, kaum wahrnehmbare Zeichen, oft Auslassungen, über die sich Christian Petzolds Film “Wolfsburg” erzählt. Geredet wird wenig. Man schweigt sich beredt an und über Probleme aus. Petzold: “Die Figuren funktionieren nur, sie sind kalt und leben in sich selbst.“ Nina Hoss und Benno Fürmann sind ideal für diesen Stil. Unsichere Blicke, ein Zögern im Handeln, zwei Fremdkörper in der so übersichtlichen Welt aus Straßen, Feldern und Fabriken. Ein kleines Meisterwerk.


















