Foto: ZDF / Andrea Küppers Eine Zufallsbekanntschaft: Sie, Mitte 40, ist verheiratet, aber ihre Ehe steht kurz vor dem Verfallsdatum, und er, etwa zehn Jahre jünger, hat zwar seine Traumfrau gefunden, doch ihm fehlt der Mut, damit aus Freundschaft Liebe wird. Fortan coachen sich die beiden in Liebesdingen gegenseitig – und werden mehr als gute Freunde. „Zwei am Zug“ (ZDF / Relevant Film) vereint zwei Phasen der „Liebe“: der lustvolle Beginn, gleiche Wellenlänge; wachsende Entfremdung, das traurige Ende. Da passt mal wieder vieles zusammen in dieser Geschichte von Sathyan Ramesh, dem Autor für die lebensklugen Beziehungsgeschichten. Für visuelle Frische und Schwung sorgt Constanze Knoches luftig sommerliche Inszenierung, die vor allem die Schauspieler immer optimal im Blick hat. „Zwei am Zug“ ist keine klassische Romantic Comedy, sondern eher ein romantisches Drama, das bei aller tragikomischer Note eine insgesamt leichte Gangart besitzt. Für diesen Film ist ausnahmsweise mal das Label „Herzkino“ passend!















