Foto: SWR / Martin Menke „Eine gute Mutter“ (FFP New Media) macht so weiter, wie die ARD-Freitagsfilmreihe „Billy Kuckuck“ im Frühjahr 2018 begonnen hat. Eine lebenskluge, engagagierte, hellwache Gerichtsvollzieherin zeigt den Hebammen, Versorgungsassistentinnen und Dorfhelferinnen des deutschen Fernsehens, wie man sich unpeinlich, ja sogar mit selbstreferentiellem Augenzwinkern, für seine Mitmenschen einsetzt. Wie in der Auftakt-Episode werden die Pole zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt, zwischen menschlichem Härtefall und köstlich unkonventionellem Familien-Alltag gleichermaßen ausgeleuchtet. Und genau diese Mischung macht’s: eine große Ernsthaftigkeit, jede Menge Humor, (Selbst-)Ironie, Empathie, „wahre“ Gefühle und eine spürbare Lust aufs Leben: Was für Billy Kuckuck gilt, das hat Autorin Kirsten Peters auch der Narration verordnet. So macht Helfen Laune.

















