Foto: WDR / Kai Schulz Hausmann sein heißt in „Väter allein zu Haus“ nicht: der Mann im Hause sein. Denn das Sagen haben überwiegend die Frauen in dem launigen Mehrteiler „Väter allein zu Haus“ (ARD / Bavaria Fiction) – obwohl die Männer im Mittelpunkt dieser Freitagsabendfilme stehen. Die sehen das ähnlich und nehmen es mit einem Schmunzeln: „Wir warten auf die Frau, die wir lieben, und die sagt uns dann, was wir tun sollen.“ Ja, es geht um die berühmten Geschlechterklischees. Dabei haben Arne Nolting (Buch) und Jan Martin Scharf (Buch & Regie) vor allem den Alltag und dessen Bewältigung im Blick; entsprechend leicht und locker ist das Ganze erzählt, ohne allzu großen Tiefgang zwar, aber auch ohne falsches Botschafts-Bohei und ohne künstliche Dramatisierung. Flüssig und flott ist auch die Inszenierung, mit Ellipsen zur rechten Zeit und gutem komödiantischem Timing. Der Cast ist – in den Startepisoden – exquisit, nur die Heller-als-hell-Ausleuchtung stört ein bisschen.





















