Jendrossek, Sylke Enders, Neuenfels. Schauen, ein bisschen mitdenken, staunen
Foto: RBB / credo film / Rorarius Es tut sich nicht viel in Berlin Schönefeld. Alle warten. Ausgerechnet die spätpubertierende Heldin in Sylke Enders „Schönefeld Boulevard“ versucht, bisher für sie Unmögliches zu wagen. Der Filmemacherin gelingt ein etwas anderes Coming-of-age-Drama; sie umschifft dabei mit einer starken Hauptfigur und der sehr präsenten Julia Jendrossek geschickt die Klischees von Themenfilm & Milieustudie – und auch mit der Metaphorik hält sie sich bald zurück. Der Film bezaubert nach kurzer Gewöhnungszeit durch seine unfertige Heldin, durch die gewollt unfertige Geschichte und eine offene, dem Alltag abgelauschte Dramaturgie.





















