Foto: ZDF / Marion von der Mehden Wenn im Krimi bis zur letzten Szene unklar bleibt, wer die Guten und wer die Bösen sind, haben Buch und Regie schon mal sehr viel richtig gemacht. Davon abgesehen knüpft die erste Arbeit von Bruno Grass für die ZDF-Reihe „Sarah Kohr“ (die film GmbH) nahtlos an die Qualität der letzten Filme mit Lisa Maria Potthoff an. Timo Berndt, der seit der zweiten Episode alle Drehbücher geschrieben hat, erzählt eine reizvoll rätselhafte Geschichte rund um einen vermeintlichen Anschlag auf einen chinesischen Investor, der in großem Stil in den umstrittenen Ausbau des Hamburger Hafens einsteigen will. Die Story ist klasse, zumal es Berndt auf verblüffende Weise gelingt, aus Tätern Opfer und aus Opfern Täter zu machen, und auch die Actionszenen können sich dank Potthoffs Nahkampffertigkeiten sehen lassen.


















