Foto: WDR / Thomas Kost Ein Russe ist Opfer einer grausamen Tötung geworden, er wurde zersägt und verbrannt; für die Aussicht auf viel Geld hat er – für die Superreichen dieser Welt – seine Knochen hingehalten. Zwei vom „Tatort“-Team Dortmund ermitteln in „Tod und Spiele“ undercover. Das hat einen besonderen Reiz, erhöht das Mitgefühl beim Zuschauer, aber auch Kamikaze-Kommissar Faber zeigt vermehrt menschliche Regungen, als sich Kollegin Bönisch etwas zu engagiert auf ihr charismatisches Zielobjekt einlässt. Brachial, erotisch & weniger schwer wirkt dieser zwölfte Film dieses sonst oft so düsteren Reihen-Ablegers. Geschichte und Dramaturgie harmonieren gut miteinander, die Handlung lebt von einer latenten Spannung, die Interaktionen besitzen mitunter heitere Momente, und auch der Neue fügt sich gut ein.


















