Foto: BR, Degeto / Bernd Schuller Ein Anwalt hat sich auf finstere Mächte eingelassen und will aussteigen. Die frühere Berliner Polizistin Bader (Marie Leuenberger), seit einigen Jahren im niederbayerischen Zeugenschutzexil, soll den Mann durchleuchten, aber beim klösterlichen Resilienzseminar stirbt er direkt neben ihr. Abgesehen von der im Hintergrund dräuenden Musik, die den Puls des Films bildet, wirkt der fünfte „Passau-Krimi“ (BR, Degeto / Hager Moss) zunächst harmlos, zumal die österreichische Kinoregisseurin Johanna Moder ihren ersten deutschen TV-Krimi nicht nur in den Klosterszenen recht entschleunigt gestaltet hat. Doch der Schein trügt: Als der Sohn des Passauer Kripo-Chefs entführt wird, wandelt sich die Geschichte zum Thriller. Reihenschöpfer Vershinin macht sich zudem einen Spaß daraus, sämtliche Figuren aus der Bahn zu schubsen. Der Rest ist große Freude an kleinen Buchdetails.





















