Foto: BR / Degeto / Hager Moss Film / Marco Nagel „Verlorene Seelen. Ein Krimi aus Passau“ (BR, Degeto / Hager Moss Film) ist der zehnte Film der Reihe aus der Dreiflüssestadt in Bayern. Dort sind offizielle und inoffizielle Ermittler unterwegs. Ein Kripochef und eine leicht verpeilte Kommissarin auf der einen, ein liebenswerter Privatdetektiv und eine Ex-Polizistin mit falscher Identität im Zeugenschutzprogramm auf der anderen Seite. Und die lässt der versierte Krimiautor Michael Vershinin wieder mit- und gegeneinander einen Fall lösen: Ein Wiener Kapitän samt Neffe will zwei osteuropäische Frauen an ein Bordell verkaufen. Eine flieht, er verfolgt sie, kurz darauf sind beide verschwunden. Privatermittler Zankl sieht in der Donau kurz eine Wasserleiche, aber niemand glaubt ihm. „Verlorene Seelen“ ist ein grundsolider Krimi, dicht und phasenweise düster, der Passau bildlich reizvoll einfängt. Sehenswert machen ihn vor allem das Duo Marie Leuenberger und Michael Ostrowski sowie Michael Roll als wortkarger Fischer.





















