Foto: RBB / Oliver Vaccaro Kommissar Karow sieht seiner Rehabilitierung entgegen. Doch wenig später ist sein Entlastungszeuge tot und auch für ihn sieht es so aus, als ob er nicht lebend aus der Sache herauskommen würde. Und so ist im vierten Berlin-„Tatort“ mit Waschke/Becker besonders Nina Rubin gefragt. „Dunkelfeld“ beendet das horizontale Experiment mit einer Handlung, in der es ausschließlich um die Auflösung des Fall Karow geht. Ein veritabler Großstadt-Thriller mit einem übermächtigen Gegner. Ein „Tatort“, der filmisch überzeugt, der aber besser wäre, wenn er nicht den dramaturgischen Zwängen der Vorgeschichte entsprechen müsste. Einen Versuch war es wert, die Reihen-Struktur horizontal auszureizen, doch das „Fortsetzungs-Prinzip“ von den Plots auf die starken Charaktere zu verlagern, ist sicherlich sinnvoller.




















