Foto: WDR / Thomas Kost Der 33. „Tatort“ aus Münster ist ein Fest für alle, die vor allem die kleinen Scharmützel zwischen den beiden Hauptfiguren Thiel und Boerne schätzen, und trotzdem auch ein interessanter Krimi; in der Vergangenheit waren die Geschichten mit Thiel und Boerne viel zu oft bloß ein Vorwand für kalauerreiche Dialoge zwischen Axel Prahl und Jan Josef Liefers. Mit „Schlangengrube“ (WDR / Bavaria Fiction) ist Stefan Cantz und Jan Hinter, den Schöpfern der beiden ewigen Streithähne, eine sehenswerte Kombination aus Krimi und Comedy gelungen, zumal sie die beiden lange Zeit parallel verlaufenden Ebenen – hier die Suche nach dem Mörder einer Zoo-Mäzenin, dort Boernes Idee für eine forensische Kochshow – am Ende auf verblüffende Weise miteinander verknüpfen. Heimlicher Star des Films ist allerdings ein Pinguin, der den Hauptkommissar in sein Herz geschlossen hat.


















