Götz George, Eberhard Feik, Hubert Kramar, Hajo Gies. Wer ist der dritte Mann?
Foto: WDR / von der Heydt „Moltke” war 1989 der erste „Tatort”, der mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet worden ist. Dabei hatte es zuvor schon einige Schimanski-Krimis gegeben, die besser waren. Die Story vom Polen, der seinen ermordeten Bruder rächen will, wirkt mutwillig verworren, Regisseur Hajo Gies nimmt zudem einen ziemlich langen Anlauf. Das letzte Drittel entschädigt allerdings für Vieles, und das nicht nur wegen der steigenden Spannung; unter anderem kommt es zur wohl ungewöhnlichsten Verfolgungsjagd der „Tatort“-Geschichte. Zu den vielen originellen Einfällen gehört auch die Mitwirkung Dieter Bohlens als vermeintlicher Schurke.


















