Foto: ZDF / Ralf Wilschewski „Geliebter Sven“ aus der ZDF-Reihe „Inga Lindström“ (Bavaria) ist ein gutes Beispiel dafür, dass selbst ein bis ins Detail vorhersehbarer Film ein kurzweiliges Vergnügen sein kann: Alba ist überzeugt, dass ihr bei einem Tsunami in Thailand verschollener Verlobter noch lebt. Auch drei Jahre nach dem Unglück schreibt sie ihm jeden Abend eine E-Mail; bis sie sich in einen Tierarzt verliebt. Man muss nicht zur Zielgruppe des Sendeplatzes gehören, um zu ahnen, wie es weitergeht. Trotz dieser Einwände ist die Liebesgeschichte aus der Feder von „Lindström“-Schöpferin Christiane Sadlo überraschend kurzweilig, weil die Autorin und der routinierte Regisseur Marco Serafini den Figuren ihre Ecken und Kanten lassen. Außerdem macht es großen Spaß, Nathalie Thiede und Tom Radisch zuzuschauen.


















