Chiara Schoras, Tobias Oertel, Thorsten Näter. Filmisch solide, erzähltechnisch problematisch
Foto: Degeto / Hans-Joachim Pfeiffer Die „Die Bozen-Krimis“ hatten von Beginn an einen entscheidenden Schwachpunkt: Es gab zwei Handlungsstränge von deutlich unterschiedlicher Qualität. Daran hat sich nichts geändert, nur das Vorzeichen ist gewandert. Anfangs war die Fortsetzungsebene ungleich spannender und überraschender als der jeweils in sich abgeschlossene Episodenfall. Mittlerweile gilt das nur noch für den Kampf gegen die Mafia; die scheinbar mysteriösen Ereignisse auf dem Weingut von Commissario Sonja Schwarz sind hingegen Kinderkram. Routinier Thorsten Näter sorgt zwar für eine gewisse Spannung und die üblichen Schauwerte, aber wirklich überzeugen kann „Mörderisches Schweigen“ (Degeto / Merfee Film- und Fernsehproduktion) nicht.

















