Foto: ZDF / Marco Nagel Eine Frau, Mitte 50, verlässt ihre Komfortzone und nimmt eine Auszeit vom Alltag, um einen Weg zu finden aus der Sackgasse, in die ihr Leben gesteuert ist. Autorin Dominique Lorenz jongliert in „Venus im vierten Haus“ weder mit Romantic-Comedy-Klischees, noch lullt sie ein mit wohlfeiler „Herzkino“-Dramaturgie. Und diese erwachsene Komödie gibt auch nur bedingt Lebenshilfe. Stattdessen unterhält der Film durch einen kurzweiligen Mix aus Spaß-Momenten und Ernsthaftigkeit, aus Spieltrieb und Beziehungsdiskurs. Die Geschichte besitzt eine deutliche Moral, aber sie wird dem Zuschauer nicht aufs Auge gedrückt. Das hat mit der eigenwilligen Hauptfigur zu tun und vor allem mit Adele Neuhauser, dieser geborenen Komödiantin, die für alle Höhen und Tiefen stets einen ganz speziellen Ausdruck findet.


















