Jördis Triebel, Heide & Christian Schwochow. Ernüchternde Ausreise aus der DDR
Foto: RBB / Frank Dicks „Westen“ hat Christian Schwochow („Der Turm“) seine Verfilmung von Julia Francks Roman „Lagerfeuer“ genannt, die Geschichte einer Frau, die 1978 mit ihrem Sohn aus der DDR in die Bundesrepublik ausreist. Im Notaufnahmelager muss jene Nelly lange auf ihre Weiterreise in die Freiheit warten. Die Bürokratie ist unersättlich, und die beiden Systeme fühlen sich für sie bald ganz ähnlich an: Jedes versucht, dem Menschen seinen Stempel aufzudrücken. Der Kinofilm ist „klein“ erzählt, aber ein großer Schauspielerfilm: eine Verbeugung vor allem vor Jördis Triebel, die für ihre Leistung 2014 den Deutschen Filmpreis bekommen hat.




















