Foto: ZDF / Martincek / Zentel Die letzten Tage des Krieges. Ein Dorf unter wechselnden Besatzungsmächten. Ein geteiltes Dorf: Enteignung und Umsiedlung im Osten, Entnazifizierung und Konsumismus im Westen. Und bald geht die Grenze mitten durch Tannbach und sie geht auch durch die Familien. Der ZDF-Dreiteiler „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“ macht zum 70. Jahrestag da historisch weiter, wo „Unsere Mütter, unsere Väter“ aufgehört hat. Weniger spektakulär und weniger filmisch aufregend, was auch am Thema Nachkriegsjahre und am Genre Dorfchronik liegen mag. Dennoch ist „Tannbach“ ein überaus sehenswertes historisches Familiendrama aus der deutschen Provinz – überzeugend gespielt, gut recherchiert, geschichtlich aufschlussreich und somit als „Anschauungsmaterial“ für die heutige Jugend gesellschaftlich relevant.





















