Foto: Degeto / Olaf Raymond Benold In der ARD-Freitagskomödie „Liebe auf Persisch“ geht es anfangs um eine unbezahlte deutsche Teppichmaschine, die in den Iran verkauft wurde zu einer Zeit, als das Land noch Persien hieß. Der Verkäufer und sein Sohn reisen nach Teheran, wo vor allem auch noch amouröse Rechnungen offen sind. Die Reise wird im Schlussdrittel zu einem emotionalen Vater-Sohn-Ding, bis dahin aber ist dieser Degeto-Film des Krimi-Experten Florian Baxmeyer nach einem Drehbuch von Sebastian Orlac eine vorzüglich getimte Screwball-Cultureclash-Komödie mit starken Road-Movie-Elementen und einer vorzüglichen Bildgestaltung, in dessen Mittelpunkt das junge Paar steht. Der gewitzte Schlagabtausch hat Tempo, Felix Klare, erstmals in einer reinrassigen Komödie zu sehen, meistert dieses Rollenfach überzeugend, auch die Deutsch-Iranerin Mona Pirzad ist eine ideale Besetzung, und die Unfreiheit iranischer Frauen in Beruf und Liebesdingen, hat die ARD genregemäß in die Handlung eingebaut.


















