Schönemann, Weißbach, Holger Karsten Schmidt. Zum Wohle des Zuschauers
Foto: ZDF / Andreas Wünschirs Ein Mordfall aus DDR-Zeiten soll 1999, ein Jahr vor der Verjährungsfrist für alle ostdeutschen Straftaten vor der Wende, noch einmal überprüft werden. Eine Wessi-Polizistin und ein Ossi-Kollege stoßen auf Ungereimtheiten, auf manipulierte Akten und Stasi-Seilschaften. „Für immer ein Mörder – Der Fall Ritter“, inspiriert von „wahren Begebenheiten“, erzählt seinen eher konventionellen, nicht klischeefreien Aufdeckungsplot dramaturgisch dicht und spannend. Hinnerk Schönemann löst seinen Sympathie-Bonus überzeugend ein. Johannes Griesers Film inklusive Moral-Diskurs ist mehr Krimi als zeitgeschichtliches Drama.














