Katharina Wackernagel, Peter Schneider, Silke Zertz. Zwei, die die Sehnsucht lieben
Foto: MDR / Arte / Marc Meyerbroeker Es ist Liebe auf den ersten Blick, als sich West-Elke und Ost-Gregor 1971 in Halle begegnen. Es ist der Beginn einer nicht immer glücklichen, aber sehnsüchtigen, mindestens 25 Jahre währenden Liebe. Oder kann das überhaupt Liebe sein, wenn man sich nur ein paar Tage im Jahr sieht? „Jedes Jahr im Juni“ ist ein schöner, dramaturgisch ungewöhnlicher Liebesfilm, der bald Zeitgeist und Nostalgie hinter sich lässt, um die Phasen der Liebe zu beschwören. Wackernagel strahlt wundervoll, Schneider empfiehlt sich für weitere Aufgaben in der ersten Reihe. Der Film hat in den besten Momenten etwas von Linklaters „Before…“-Trilogie.













