Foto: ZDF / Nik Konietzny So ist das mit Weihnachten, die Vorbereitungen dauern stets länger als das eigentliche Fest. Davon erzählt die ZDF-Komödie „Zwei Weihnachtsmänner sind einer zu viel“ (Odeon Fiction). Autor Christof Ritter und Regisseurin Neelesha Barthel stellen diese hektische Betriebsamkeit vor dem Weihnachtsabend ins Zentrum ihres 90-Minüters. Und weil dazu noch zwei Schwiegereltern-Paare in spe auf der Matte stehen, wissen die frisch Verliebten bald nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht. Für den Zuschauer, der diese Art von Weihnachts- und Familienzusammenführungskomödien mag, ist das Ganze ein Fest. Die Geschichte hat keinen Leerlauf, ist temporeich inszeniert, ohne dabei hektisch zu sein. Schön auch, dass die Gegensätze der Eltern-Parteien nicht ständig wie in vergleichbaren Hollywood-Komödien laut herausposaunt werden. Das stimmige Timing ist der dichten Vorlage und der luftigen, flotten bis atmosphärischen Inszenierung zu verdanken, ganz besonders auch dem sechsköpfigen Haupt-Ensemble, alles gestandene Schauspieler:innen mit reichlich Bühnenerfahrung.

















