Foto: SWR / Benoît Linder Geschichten wie diese gehen immer wieder durch die Medien: Ein deutsches Unternehmen wird in den USA angeklagt, weil es irgendwo auf der Welt bestochen hat. In „Der Welten Lohn“ (SWR), einem „Tatort“ aus Stuttgart, verlangt ein nach drei Jahren aus der US-Haft entlassener Manager Wiedergutmachung von seinem früheren Arbeitgeber. Als sich das Unternehmen weigert, scheint der Mann ernst zu machen: Erst stirbt die Personalchefin des Konzerns, dann wird der Vorstandsvorsitzende beinahe Opfer eines Bombenanschlags. Allerdings geht dem Film irgendwann die Geschichte und damit auch die Spannung aus. Sehr interessant ist jedoch die zentrale Konstellation des Opfers, das zum Täter wird, und des Schreibtischtäters, der sich seines Lebens nicht mehr sicher sein kann.


















