Sander, Üner, Dwyer, Taubman, Murath, Grass. Qualitätssprung am Bosporus
Foto: Degeto / Gülnur Kilic Selbst eine reine Unterhaltungsreihe wie „Mordkommission Istanbul“ kann in diesen Tagen nicht so tun, als spiele die Realität am Bosporus keine Rolle. Natürlich konnten die Produzenten die jüngsten Ereignisse in der Türkei nicht vorhersehen, als „Im Zeichen des Taurus“ 2015 gedreht worden ist. Aber der Terror musste irgendwann in die Drehbücher einfließen. Das ist nun geschehen, und mit dem durchgehend spannenden ersten Zweiteiler der Reihe auch in angemessenem Umfang: Kommissar Özakin stößt auf die Spur einer islamistischen Gruppe, die offenbar einen Anschlag in Istanbul plant. Buch, Regie und nicht zuletzt Hauptdarsteller Erol Sander treiben die Figur in vielerlei Hinsicht an ihre Grenzen.


















