Foto: ZDF / Barbara Bauriedl Es geht zwar nicht um „Fridays for Future”, aber die Motive einer engagierten Schülergruppe sind ähnlicher Natur: Das Trio fordert eine radikale Wende in der Landwirtschaft und hat womöglich einen Bauern auf dem Gewissen, der beim Brand einer Scheune mit giftigem Pflanzenschutzmittel ums Leben gekommen ist. Das Thema ist ehrenwert, die Umsetzung weniger: In der zweiten Hälfte kommt dem 29. Film aus der Krimireihe „Kommissarin Lucas“ mit Ulrike Kriener, „Tote Erde“ (ZDF / Olga Film), die innere Spannung abhanden. Nur bedingt gelungen ist auch die Führung der jungen Darsteller, die zum Teil übers Ziel hinausschießen, zumal die Figuren in ihrem heiligen Eifer selbst ein junges Publikum nicht zur Identifikation einladen werden. Schade, dass das Buch die Parallelen zu ’68 nicht weiter verfolgt, als sich eine militante Minderheit in den Untergrund verabschiedete.


















