Katrin Sass, Firit, Cloé Heinrich, Golch, Tiefenbacher. Jedes Geheimnis ist eine Last
Foto: NDR / Florian Kaposi „Emma“ ist die ruhig erzählte Tragödie einer Familie, die durch die Long-Covid-Erkrankung des Vaters auseinander bricht. Sehenswert ist der Film vor allem wegen der komplexen Titelfigur: Durch die Ermordung ihrer Mutter stürzt Teenager Emma in ein von Cloé Albertine Heinrich sehr glaubwürdig verkörpertes Gefühlschaos aus Wut, Trauer und Verzweiflung. Bilder und Musik sind wie immer von hoher Qualität. Matthias Tiefenbachers Inszenierung ist von viel Empathie geprägt, dennoch ist der 24. „Usedom-Krimi“ (NDR, Degeto / Razor) nicht mehr so fesselnd wie frühere Episoden – worüber Fans der Reihe hinwegsehen werden.


















