Foto: SWR Das Matrix-Zeitalter ergänzt klassische philosophische Denkspiele wie „Wer bin ich? Woher komme ich?“ um ungleich existenziellere Überlegungen: Ist die Welt um mich herum echt oder nur eine Simulation? Bin ich womöglich nur eine digitale Kopie meiner selbst? Um diese Fragen kreist auch der faszinierende und für ARD-Verhältnisse ungewöhnlich mutige Science-Fiction-Fernsehfilm „Exit“ (SWR / Sommerhaus): Linus und seine Freunde haben eine Möglichkeit gefunden, Persönlichkeiten zu digitalisieren; auf diese Weise können Menschen mit ihren verstorbenen Angehörigen auch nach deren Tod in Kontakt bleiben. Die vier Firmeninhaber wollen ihr Programm an einen mächtigen chinesischen Unternehmer verkaufen, der den Markt für Hologramme beherrscht. Als Linus zögert, den Vertrag zu unterschreiben, gerät er in ein Komplott, das ihn an der eigenen Existenz zweifeln lässt.


















