Foto: ZDF / Sandra Hoever Erst kehrt ein Lehrer nicht von einer Wattwanderung mit seinen Schülern zurück, dann wird die Leiche eines anderen Mannes gefunden, und schließlich droht ein entlassener Serienvergewaltiger rückfällig zu werden. „Ostfriesenangst“ (ZDF / Schiwago), der fünfte Film aus der Reihe nach Büchern von Klaus-Peter Wolf, ist ein eindrucksvoll fotografierter Thriller, dessen besonderer Reiz im Wechsel der Perspektiven liegt: weil auf diese Weise Täter zu Opfern werden. Aus dem ausnahmslos sehenswerten Ensemble ragt vor allem Harald Windisch heraus, der den Vergewaltiger nicht als Triebtäter, sondern als Getriebenen verkörpert. Julia Jentsch spielt die Auricher Kommissarin hier zum zweiten Mal und ist auf einem guten Weg, ihre Vorgängerin Christiane Paul vergessen zu machen.

















