Foto: ZDF / Steffen Junghans Eine Anwältin aus Berlin kommt in die Provinz, verliebt sich in die zauberhafte Gegend und bleibt kurzerhand hier: Das klingt wie ein typischer „Herzkino“-Stoff. Titelheldin Mai hat allerdings einen guten Grund, ihrer Vergangenheit den von Spuren häuslicher Gewalt gezeichneten Rücken zu kehren. Das Besondere an der von „Danni Lowinski“-Schöpfer Marc Terjung geschaffenen Serie „Mandat für Mai“ (ZDF / Real Film) sind jedoch die originellen Fälle, mit denen sie es im Vogtland zu tun bekommt, zumal sie weniger als Juristin, sondern vor allem als Streitschlichterin gefragt ist. Julia Hartmann versieht ihre Rolle zudem mit einer ganz eigenen Note. Anfangs agiert sie sehr zurückhaltend, zumal die Einheimischen der Berlinerin regelmäßig zu verstehen geben, sie sei ja „nicht mal von hier“. Das ändert sich, als die Menschen sie zunehmend akzeptieren, nun spiegelt die Mimik auch Gefühle wider.


















