Foto: ZDF / Guido Engels Der 27. Film aus der sonst stets guten, unterhaltsamen Reihe mit Mariele Millowitsch und Hinnerk Schönemann ist weder spannend, noch besitzt er irgendeine narrative Raffinesse und in den Nebenrollen ist er auch nicht gut gespielt: „Marie Brand und die falschen Freunde“ (ZDF / Warner Bros.) ist ein echter Ausreißer nach unten. Viele Figuren sind auf Anhieb durchschaubar und die Handlung entsprechend vorhersehbar. Immerhin wird die Geschichte halbwegs interessant, als das Duo von der Kölner Kripo erkennt, dass es erst ein vier Jahre zurückliegendes Verbrechen klären muss, um herauszufinden, wer den Sohn eines Bauunternehmers erschlagen hat. Als Krimi könnte der Film halbwegs funktionieren, aber die Arbeit mit den Schauspielern ist ein echtes Manko: Schönemann übertreibt, Millowitsch wirkt unterfordert, wichtige Nebendarsteller agieren auf dem Niveau einer Nachmittagsserie.


















