Ströbel, Neldel, Yardim, Schnier, Thurn. Geschlechterpolitische Utopie ohne Utopie
Foto: ZDF / Martin Valentin Menke Bei einem Film, der mit dem ironisierten Autokastrationsversuch seines Helden beginnt, weiß man, was seinen erwartet: null Anspruch. Die Untiefen sexistischer Klischees, in die „Unter Frauen“ das Publikum schließlich entführt, kommen dann aber doch überraschend, nachdem Hansjörg Thurns Film nach dem nicht uncleveren Buch von Sarah Schnier im ersten Drittel gut unterhält. Aber Unterhaltung ist eben doch nicht immer nur Unterhaltung. Der Film nutzt das geschlechterpolitische Potential seines Konzepts nicht. Von daher ist zumindest Menschen mit einem Sinn für Feminismus oder Gender-Themen von dieser Komödie abzuraten.





