Foto: ZDF / Hardy Spitz Vier Frauen, Ende dreißig, in der Vorstadthölle, die manch eine(r) auch Paradies nennt. Trotz hervorragender Vorbilder wie „Desparate Housewives“ oder „Vorstadtweiber“ kommt „Wendehammer“ (ZDF / Moovie) nicht über deutsches Serien-Mittelmaß hinaus und richtet sich im lauwarmen Zwischenbereich hiesiger Dramödien ein. Ein „dunkles Geheimnis“ könnte für einen Mehrwert am Rande sorgen. Da die B-Plots dieser Doppelhaushälften-Bewohnerinnen sich allerdings als nicht abendfüllend erweisen und die fünf Figuren weder das Zeug zu identifikationsträchtigen Charakteren haben, noch als Komödientypen, zu denen man lustvoll Distanz hält, überzeugen, rückt das Geheimnis mehr & mehr ins Zentrum. Dumm nur, dass es bereits am Ende von Folge 1 so gut wie gelüftet ist. So plätschern die viereinhalb Stunden dahin – ohne Biss, ohne pointierte Dialogwechsel, dafür mit reichlich Redundanz. Das ist schade, da einige Voraussetzungen dieser Produktion (Idee, Macher, Cast) recht vielversprechend waren. Vielleicht sollten deutsche Serienmacher, anstatt Stoffe und Plot-Ideen abzukupfern, lieber die Machart ausländischer Top-Produktionen studieren.





















