Foto: RTL+ / Manju Sawhney „Der Schrei der Möwe“, die vierte Episode der RTL-Reihe „Morden auf Öd – Ein Inselkrimi“ (307 production) ist ein klassischer Whodunit. Da diesmal – anders als zuvor in „Ödkieker“ – keine Killer vom Festland ihre blutigen Hände im Spiel haben, entwickelt sich der Fall so überschaubar und beschaulich wie die Landschaft auf der fiktiven Nordseeinsel. Bei einem so herunter getunten Krimi-Fall erweist es sich als kluger Schachzug, dass in der vorherigen Episode eine dritte, ausgleichende Figur eingeführt wurde, die bei den gelegentlichen Unstimmigkeiten des ungleichen, aber überaus charmanten Ermittlerduos vermitteln kann. Besonders in dieser etwas schwächeren Episode wird deutlich, was die Reihe an Paula Kalenberg und Max Hubacher hat. Aber auch Heino Ferchs entspanntes Spiel tut der Geschichte sichtlich gut.








