Die Filme von Woody Allen haben mich mein Erwachsenenleben lang begleitet. Im Sommer 1977 sah ich „Der Stadtneurotiker“, zweimal in einer Woche. Etwa zeitgleich entdeckte ich im Vormittagsprogramm des ORF „Woody – Der Unglücksrabe“ (1969), seine erste Regiearbeit. Als Student in München war es ein Leichtes, die Komödien, die Woody Allen zwischen 1970 und 1975 gedreht hat, von „Bananas“ (1971) bis zu „Die letzte Nacht des Boris Gruschenko“ (1975), in kurzer Zeit nachzuholen. Da ich damals auch ein Faible für Ingmar Bergman hatte, war „Innenleben“ (1978) keine Enttäuschung für mich, von „Stardust Memories“ (1980) war ich als kinobegeisterter 22-Jähriger wegen seiner filmästhetischen Brillanz und dem Aufgebot schöner Frauen geradezu hingerissen. Lange Zeit mein Lieblingsfilm des New Yorker Neurosen-Kavaliers war seine poetische Schwarzweiß-Hommage an dessen Geburtsstadt: „Manhattan“ (1979). Ab da kam mit schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr ein Film von Woody Allen in die deutschen Kinos. Bis „Celebrity“ (1998) habe ich sie alle auf der großen Leinwand gesehen. Danach gab es schon mal den einen oder anderen, den ich mir zeitversetzt auf DVD angeschaut habe. Auf 50 Filme als Regisseur hat es Woody Allen in 54 Jahren gebracht. Sein 50., „Ein Glücksfall“ (2023), eine rein französische Produktion, wird wohl auch sein letzter sein.
Hinzu kommen Filme wie „What’s New, Pussycat?“ (1965), „Casino Royale“ (1967) und die legendäre Bogart-Hommage „Play it Again, Sam“ (1972), zu denen er das Buch beisteuerte und in denen er mitspielte. Von seinen 50 Regie-Arbeiten fürs Kino habe ich 46 gesehen, davon einige mehrmals, „Der Stadtneurotiker“ fünf- oder sechsmal. Von der Metoo-Debatte um seine Person kann und will auch ich mich nicht freimachen, aber die Verbindungslinien zwischen Woody Allens Werk und meinem Leben (als sophisticated Comedys liebender Zuschauer) sind einfach zu fundamental, um sie zu verleugnen oder gar zu verdrängen. Sein jüdischer Intellektuellen-Humor, sein vom Fernsehen geprägter Spaß am schnellen Lacher, seine neurotischen, fast immer treffenden Beziehungsspiele, die (Lebens-)Lügen, die sich seine Figuren zumeist selbst erzählen, sein Hang, Kommunikation zum Herzschlag seiner Filme zu machen, aber auch immer mal wieder der Wunsch, filmisch (Handkamera, Jump Cuts, Schwarzweiß, verspielte Scores) etwas für ihn Neues auszuprobieren und gelegentlich auch der typischen Woody-Allen-Ironie nostalgische und romantische Gefühle (zumindest an der Oberfläche der Filme) beizumischen … all das liebe ich an den Filmen des mittlerweile 89-Jährigen.
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