Die 7 Top-Filme von PAUL THOMAS ANDERSON

Spätestens seit diesem Jahr denken Filmfans beim Namen „Anderson“ nicht mehr zuerst an Wes Anderson, sondern an Paul Thomas (meist P.T.) Anderson. Preise über Preise gab es für „One Battle After Another“, diese prophetisch wirkende Polit-Groteske, darunter sechs Oscars und sieben weitere Nominierungen. Grund genug, sich an seine bisherigen Filme zu erinnern, ja, sie möglicherweise einer Revision zu unterziehen. Hält beispielsweise „Magnolia“ dem Mythos, den es um diesen Film gibt, stand? Wie voyeuristisch ist „Boogie Nights“? Ob Frösche (vom Himmel) oder Hüllen fallen, ob von Beziehung oder Liebe als mäanderndes Ringen mit sich („Punch-Drunk Love“) oder dem widerspenstigen Partner („Der seidene Faden“) erzählt wird oder ob die USA als wüstes, faschistoides Land zwischen Barbarei und Zivilisation („There Will Be Blood“, „One Battle After Another“) gefährlich in Szene gesetzt wird – diese sieben Filme sollte man als Kinofan, der sich gern überraschen und verblüffen lässt von einem auf gängige Erzählmuster pfeifenden Autorenfilmer, gesehen haben. Ob Andersons Filme eine eigene Signatur haben? Schwer zu sagen. Egal, ob sie von Beziehungstragödien oder Liebeskomödien, von Egomanen, die wissen, was sie wollen, oder armen Würstchen, die durch die Handlung stolpern, vom Alltag oder dem großen historischen Wurf erzählen, sie setzen stets auf narrative Reduktion, sie suchen den magischen Moment, lassen dabei aber immer etwas Großes, einen gesellschaftlichen Horizont oder ein kollektives oder individuelles Trauma (die Väter, die Mütter, die Familie), mitschwingen. „Ich nehme mir bei meinen Filmen immer vor, auf alles zu verzichten, was zu kompliziert wird und vom Wesentlichen ablenken könnte“, sagte Anderson in einem Interview im Jahr 2025. Das mag für seine Filme ab „Punch-Drunk Love“ (2002) stimmen, „Boogie Nights“ (1997) und „Magnolia“ (1999) indes ist der Wunsch, etwas erzählerisch Komplexes und cineastisch Virtuoses schaffen zu wollen, anzumerken. Das Flüchtige & Unglaubliche („Licorice Pizza“), das Absurde & das Groteske (DiCaprio in vollem Bademanteleinsatz) macht heute unprätentiöser Laune. Gegen eine Plansequenz oder einen dynamisierenden, atmosphärischen, sich häufig an dem Erzählten reibenden Score gibt es natürlich auch heute nichts auszusetzen. Nach dem exzellenten „Magnolia“-Soundtrack mit Aimée-Mann-Songs arbeitete Anderson zuletzt fünfmal mit Jonny Greenwood (Radiohead) als Komponist klangtechnisch spektakulär zusammen.

7
PUNCH-DRUNK LOVE
USA 2002

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Mit Adam Sandler, Emily Watson, Philip Seymour Hoffman, Luis Guzmán

P.T. Anderson schickt einen – gelinde gesagt – verhaltensauffälligen, völlig verpeilten Kleinunternehmer mit sieben Schwestern in einen Heilungsprozess der angenehm unpsychologischen Art. Eine Frau sieht ein Bild von diesem Mann und möchte ihn kennenlernen. Glück gehabt. Doch dieser seltsame Kauz, der zu Wutausbrüchen neigt und auch auf sich selbst nicht gut zu sprechen ist („Du dämlicher Flachwichser“), muss noch etliche Hürden nehmen, bis ihm die Liebe Superkräfte verleiht. Statt zu lügen, um besser dazustehen, lernt er, die Wahrheit zu sagen – und mehr noch: Er lernt das Glück. Adam Sandler verkörpert diesen schwierigen Zeitgenossen in seiner ersten tragikomisch absurden statt nur albernen Hauptrolle, die pure Ängstlichkeit in Menschengestalt, geradezu Peter-Sellers-like. Er und Emily Watson, deren Figur trotz allem nicht von diesem Kerl lassen will, sind eine unerwartet traumhafte Besetzung für diese romantische Groteske, die bisweilen kafkaeske Züge trägt. Köstlich, die Liebesbekenntnisse der beiden: Er möchte ihr mit dem Vorschlaghammer in ihr süßes Gesicht schlagen, und sie seine Augen auslöffeln.

Erhältlich über diverse Streamer (VoD) und als DVD (gebraucht, ab ca. 10 Euro, inkl. Versand) oder postalisch leihen über Videobuster

6
DER SEIDENE FADEN
USA 2017

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Mit Daniel Day-Lewis, Vicky Krieps, Lesley Manville

London, Mitte der 1950er Jahre, der Edelschneider Reynolds Woodcock, der mit seinen eleganten Kreationen die Reichsten der Reichen beglückt, lebt mit seiner Schwester (und seiner toten Mutter!) in einer ästhetischen Parallelwelt. Er ist ein Künstler seiner Zunft, stets schöngeistig versunken in seine Arbeit. Sein maßgeschneidertes Leben gerät ins Wanken, als er die junge, willensstarke Kellnerin Alma kennen und lieben lernt. „Warum sind Sie nicht verheiratet?“, will sie wissen. „Ich mache Kleider.“ Sie versteht (ihn) nicht sofort, aber nach einiger Zeit kennt sie den vermeintlich immer so selbstsicheren Macher besser als der sich selbst. Zunächst lässt sie sich mit einem Lächeln von ihm als Model und Muse benutzen. Doch es bleibt nicht bei dieser Vermessung des weiblichen Körpers. Als Woodcock kränkelt, wittert Alma ihre Chance. „Der seidene Faden“ ist ein exquisit gefilmtes, intimes, feinsinniges Beziehungsdrama, in dem die Charaktere einen kultivierten und sehr differenzierten Machtkampf im Spannungsfeld zwischen Unterwerfung und Einsamkeit führen. Almas Fantasie: „Ich will, dass du hilflos am Boden liegst, zart, offen, und niemand hilft dir außer mir. Und dann sollst du wieder stark sein.“ Diese Liebe hängt an einem seidenen Faden.

Erhältlich über diverse Streamer (VoD) und als DVD (gebraucht, ab ca. 5 Euro, inkl. Versand) oder postalisch leihen über Videobuster

5
LICORICE PIZZA
USA 2021

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Mit Cooper Hoffman, Alana Haim, Sean Penn, Tom Waits, Bradley Cooper

Gary ist 15, Alana 25 und seine Frau fürs Leben – da ist er sich ganz sicher. Ihr imponiert seine Unnachgiebigkeit – und sein unbekümmerter Tatendrang: Vom Kinderstar in Hollywood mausert er sich zum erfolgreichen Geschäftsmann, während sie ihr Ding noch nicht gefunden hat. Sie einigen sich auf Freundschaft (Brüste zeigen, ja, herummachen, nein), und so ziehen sie bald gemeinsam in L.A. einen Wasserbettenvertrieb auf – bis ihnen die Ölkrise dazwischenkommt. Denn man schreibt das Jahr 1973. „Licorice Pizza“ ist ein Liebesfilm der besonderen Art. Anderson-like eher eine Hommage an das Lebensgefühl jener Aufbruchsjahre als eine stringent konzipierte Coming-of-Age-Romanze. Die Wege des ungleichen Paars trennen sich immer mal wieder: Man beäugt sich auf Distanz und zeigt ein stets begehrliches Konkurrenzverhalten. Schön, dass Alana nicht zur männlichen Projektionsfläche wird, und noch schöner, dass sie nicht nach dem Hollywood-Beauty-Muster besetzt wurde. Die dramaturgische Zerfranstheit der Geschichte, die die vermeintliche Flüchtigkeit der Beziehung spiegelt, funktioniert so wunderbar, weil man die beiden Charaktere und deren Darsteller sofort in sein Herz schließt: Gary wird gespielt von Cooper Hoffman, dem Sohn des verstorbenen Anderson-Spezi Philip Seymour Hoffman, und Alana von Alana Haim, dem Kopf der Poprock-Gruppe Haim. Zwei fulminante Schauspielerdebüts. Dazu ein Top-Soundtrack. Für Liebhaber lockerer, grundentspannter Character-Driven-Plots ein perfekter Film für den Sommer!

Erhältlich über diverse Streamer (VoD), in der MGM+-Flatrate und als DVD (gebraucht, ab ca. 10 Euro, inkl. Versand) oder postalisch leihen über Videobuster

4
BOOGIE NIGHTS
USA 1997

Mit Mark Wahlberg, Julianne Moore, Burt Reynolds, Heather Graham, Philip Seymour Hofman, John C. Reilly, William H. Macy, Don Cheadle

„Ich hab das Gefühl, unter der Jeans wartet etwas darauf, ganz groß rauszukommen.“ Pornoproduzent Jack Horner wird recht behalten. Aus dem 17-jährigen Tellerwäscher Eddie Adams wird der „Adult-Movie“-Star Dirk Diggler. Sein bestes Stück ist „sensationell“, ebenso sein Aufstieg in einer Branche, die in den späten Siebzigern ihr goldenes Zeitalter erlebt. Angespornt vom Erfolg und dem sinnlich pulsierenden Disco-Sound jener Jahre wollen die Regisseure ihren Schmuddelfilmen einen attraktiveren Look verpassen, Horner will Geschichten erzählen – „künstlerisch, spannend, ehrlich“. Damit aber ist Schluss, als in den 1980er Jahren Aids und das Medium Video die Branche verunsichern. „Boogie Nights“ erzählt vom typisch US-amerikanischen Aufstieg und Fall eines Mannes, dem die Gier und die Drogen zu Kopf steigen. Das Besondere an diesem Film ist, wie Anderson diese ewige Geschichte vom Rausch zum Kater erzählt, nicht als kitschiges Sozialdrama à la „Rocky“, sondern als eine ebenso ernsthafte wie lustvoll unterhaltsame Auseinandersetzung mit dem libertären Zeitgeist und seinen Folgen. Zwischen Disco, Horners Partys und Filmsets geht es hin und her, Plansequenzen und Pool-Partys ergeben eine coole Stimmung, man feiert, dreht und liebt wie in einer Ersatzfamilie. Mit dem neuen Jahrzehnt übernehmen Drogen und Waffen die Regie, der Look wird düster. Nicht nur Digglers Gemächt, auch Andersons Film neigt wie die meisten seiner Werke zur Überlänge. Dafür hat hier jeder – ähnlich wie in den Ensemblefilmen von Robert Altman – (s)eine Geschichte. Sensationell ist die Besetzung mit Wahlberg, Moore, Hofman, Macy, Heather Graham (als Rollergirl, das selbst beim Sex ihre Rollschuhe anlässt) und vor allem Burt Reynolds. Der Soundtrack führt stimmig durch die US-Charts der Jahre. Die Montage ist exzellent, anfangs elegant, gegen Ende rabiat in ihrer Parallelität. Dennoch findet Anderson einen Schluss, der die perfekte Synthese der bipolaren Tonlage des nie voyeuristischen Films findet.

Erhältlich über diverse Streamer (VoD), in der MGM+-Flatrate und als DVD (gebraucht, ab ca. 6 Euro, inkl. Versand) oder postalisch leihen über Videobuster

3
THERE WILL BE BLOOD
USA 2007

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Kalifornien, 1898. Ein Mann sucht nach Silber und stößt auf „das schwarze Blut der Erde“. Der Glücksritter von der gierigen Gestalt wird zum „Oil Man“: Öl ist sein Leben, es infiziert seine Seele. Er wird zum Adoptivvater, zum selbsternannten Heilsbringer, der denen, die er ausbeutet, ein gutes Leben verspricht, er verstößt „sein“ Kind, als es ihm nichts mehr nutzt, und er wird zum Rächer, zum Mörder. Das Porträt dieses Selfmademans wird im Verlauf der Geschichte zu einem Psychogramm zweier Psychopathen erweitert, als sich ein ebenso gerissener Laienprediger dem Ölmagnaten entgegenstemmt. Anderson setzt damit dem patriotischen USA-Gründermythos seine Version gegenüber: Grenzenloser Kapitalismus und religiöser Wahn waren und bleiben die Triebkräfte jener Nation der Mächtigen. „There Will Be Blood“ ist großes klassisches Kino, bilder- und zugleich figurenorientiert. Gesprochen wird wenig. Erzählt wird sinnlich und episch, im Stile eines Western, in langen Einstellungen; es ist die Perspektive eines Nietzsche-haften „Übermenschen“. Die Handlung ist reduziert, sie konzentriert sich auf wenige Charaktere, darunter ist kein einziger Sympathieträger. Und doch ist dieser Paul-Thomas-Anderson-Film, dieses epochale Werk, auch ein Daniel-Day-Lewis-Film: Sein Körper wirke „fast ausgedörrt von diesem kapitalistischen, gänzlich asexuellen Arbeitsmythos“, schreibt Tobias Kniebe in der Süddeutschen Zeitung. „Unter der Oberfläche seines Gesichts brodelt etwas Unheimliches. Manchmal entlädt es sich, in heftigen Zuckungen oder einem irren Blitzen der Augen. Seine Performance ist ein wilder Ritt auf dem gefährlichen Grat zwischen Realismus und Theatralik.“ Dafür gab’s den Oscar.

Erhältlich über diverse Streamer (VoD), in der HBO-Max-Flatrate und als DVD (gebraucht, ab ca. 6 Euro, inkl. Versand) oder postalisch leihen über Videobuster

2
MAGNOLIA
USA 1999

Mit Julianne Moore, Jason Robards, Philip Seymour Hoffman, Tom Cruise, Philip Baker Hall

Ein Tag, eine Nacht, neun Figuren, irgendwo in Los Angeles. Mit „Magnolia“ begibt sich P.T. Anderson auf die Spuren der Short-Cuts- und Ensemble-Filme von Robert Altman. Ein TV-Produzent (Jason Robards) liegt im Sterben, seine junge Frau (Julianne Moore) erkennt, dass sie ihn (doch) liebt. Einen krebskranken TV-Moderator (Philip Baker Hall) erwartet zeitnah ein ähnliches Schicksal. Seine dauerkoksende Tochter (Melora Walters) zeigt ihm dennoch die kalte Schulter. Ein rüder Macho-Populist für den Geschlechterkampf (Tom Cruise) wird kleinlaut. Ein Pfleger (Philip Seymour Hoffman) will dem sterbenden Produzenten einen letzten Wunsch erfüllen. Ein Cop (John C. Reilly) will einfach nur ein guter Mensch sein. Ein ehemaliges TV-Wunderkind (William H. Macy) muss feststellen: „Ich war mal klug, jetzt bin ich nur noch dumm.“ Eines der derzeitigen TV-Wunderkinder (Jeremy Blackman) will nicht mehr gewinnen in der Show, sondern nur, dass sein Vater nett zu ihm ist. Man muss schon Lust und geistige Energie mitbringen für dieses kühne, enigmatische Ausnahme-Werk, das über seine schicksalhaften Geschichten voller Zufälle hinaus auch das Geschichtenerzählen selbst reflektiert. „Solche eigenartigen Sachen passieren andauernd“, heißt es im Prolog. Ein anderer zentraler Satz gilt für die Narration und alle Charaktere: „Wir haben mit der Vergangenheit abgeschlossen, aber die Vergangenheit nicht mit uns.“ Am Ende gibt es Erklärungen und Lebensbeichten (die Vergehen der Väter), es fließen Tränenbäche und Frösche fallen vom Himmel. Die vielen Geschichten und die grandiose Montage zwischen ihnen sorgen dafür, dass die Lösungen weder psychologisch noch melodramatisch wirken. Emotional wird es dennoch. Und der Film endet mit einem Lächeln.

Erhältlich über diverse Streamer (VoD), in der HBO-Max-Flatrate und als DVD (gebraucht, ab ca. 7 Euro, inkl. Versand) oder postalisch leihen über Videobuster

1
ONE BATTLE AFTER ANOTHER
USA 2025

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Mit Leonardo DiCaprio, Sean Penn, Chase Infiniti, Regina Hall, Benicio del Toro. Musik: Jonny Greenwood

Visionär sind sie beide: der Thomas-Pynchon-Roman „Vineland“ (1990) und das, was P.T. Anderson ein Vierteljahrhundert später in „One Battle After Another“ sehr frei daraus gemacht hat. Wohin könnte die USA abdriften, wenn Abschottungsbefürworter und Militärs das Sagen haben? Der Film war lange vor Trumps zweiter Amtszeit fertiggestellt – und doch glaubt man, hier eine fiktionalisierte Version des Amerikas im Jahre 2025 zu sehen. „Das Amerika dieses Films ist ein Amerika der Zäune und des Stacheldrahts, der Plexiglasscheiben und Container, des Tränengases und der Paranoia.“ (SZ) Eine Widerstandsgruppe kämpft gegen ein Regime, das vom Polizeistaat träumt. Nachdem die revolutionäre Gruppe zerschlagen wurde, geht der Kampf 16 Jahre später weiter: Ein einst eher zufällig in den Black-Power-Kampf geratener Weißer, Experte für Sprengsätze aller Art, mittlerweile alleinerziehender Vater einer 16-jährigen Tochter, bei dem ohne Joint und ein paar Gläser Rotwein nichts geht, sieht sich und seine Tochter plötzlich im Fadenkreuz eines erzkonservativen Obersts. Da beide Figuren – und wie sie DiCaprio und Penn (Nebendarsteller-Oscar) verkörpern – ein enormes komisches Potenzial besitzen, entwickelt sich der vermeintliche Politthriller alsbald in eine Action-Groteske, die sich zum absurden Road-Movie auswächst. Anderson zeigt Sex und Revolution als zwei Seiten einer Medaille: Geilheit kommt vor Weltanschauung. Penns „Schwanzgesicht“ bekommt die ersten Lacher, wenig später ist es der eingerostete Revoluzzer, der schmunzeln lässt. Ein Verlorener, ein Verzweifelter, ein Verfolgter, dem nicht mal mehr Zeit bleibt, um seinen speckigen Bademantel durch ein Flucht-gemäßes Outfit zu ersetzen. DiCaprio spielt das mit seinem verschreckten Blick zum Niederknien komisch, bringt im Umgang mit seiner Filmtochter aber auch die richtige Portion Gefühl ins Spiel. Ebenso (landschaftlich) atemberaubend wie absurd ist im Schlusstreil die entschleunigte Rauf-und-Runter-Verfolgungsjagd in der Wüste, die mit ihren Blechkarossen wie ein gigantisches Versteckspiel inszeniert ist.

Erhältlich über diverse Streamer (VoD), in der HBO-Max- und RTL+-Flatrate und als DVD (gebraucht, ab ca. 12 Euro, inkl. Versand) oder postalisch leihen über Videobuster

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