Die 10 besten Filme: JESSIE BUCKLEY

Hierzulande dürfte Jessie Buckley (36) erst durch den Oscar für „Hamnet“ vielen ein Begriff geworden sein. Kritiker hatten die kecke Irin natürlich schon viel früher auf dem Zettel. 2018 entdeckte ich sie in „Beast“ auf dem Filmfest Emden-Norderney, ihre erste Hauptrolle, kein überragender Film, aber sie überzeugte schon damals mit einer starken (Ausdrucks-)Kraft, die sich mit einem ebenso wilden jungen Mann und einer archaischen Landschaft gegen die rigide Gesellschaft verbrüderte. Ende 2019 sah ich die Miniserie „Chernobyl“, deren politischer und emotionaler Wert die Dramaturgie und den Cast in den Hintergrund drängte; Buckley jedenfalls blieb mir nicht nachhaltig in Erinnerung. Das sollte sich 2020 ändern – mit „Wild Rose“, einem beglückenden Mix aus bester britischer Social-Dramedy-Tradition und Musikfilm. Als Glasgower Girlie mit zwei Kids und einer Klasse-Country-Stimme träumt sie von einer Karriere in Nashville. Buckley spielt rotzig und kraftvoll, setzt immer wieder ihr Markenzeichen, dieses leicht ironische, schiefe Lächeln, auf, und sie singt den Soundtrack im Alleingang – souverän durch alle Schattierungen dieser hochemotionalen Musikrichtung: „Drei Akkorde und die Wahrheit“. Ab da war sie mein stiller Star, irgendwie anders als andere ihrer Generation: keine klassische Schönheit, kein traumhafter Karrierestart, kein Instagram-Account. Sie lebt in keiner Metropole, sondern in den Norfolk Fens in Ostengland, mit Ehemann und Baby. Klasse, wie sie in der vierten Staffel von „Fargo“ (2020) als dauergrinsende Psycho-Krankenschwester den mordenden Gangstersyndikaten Konkurrenz macht. Es folgten weitere Höhepunkte ihrer Karriere: „Men – Was dich sucht, wird dich finden“ (2022), ein feministischer Horrorfilm der besonders biestigen Sorte, und davor, die Rolle in „Frau im Dunkeln“ (2021), klein aber fein, die ihr eine Nebenrollen-Oscar-Nominierung einbringen sollte. Dass sie als Schauspielerin auch den puren Schabernack beherrscht, sieht man ihr an, in der launigen Komödie „Kleine schmutzige Briefe“ (2023) zeigt sie es. Nach „Hamnet“ (2025) kam noch „The Bride! Es lebe die Braut“ (2026), ein dekonstruiertes Popculture-Feuerwerk, das es nach dem Flop im Kino als VoD, ab 4. Juni auf DVD/Blu-ray und alsbald im Stream (wahrscheinlich HBO Max) zu entdecken gibt.

10
DIE AUSSPRACHE
USA 2022

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Mit Rooney Mara, Claire Foy, Jessie Buckley, Frances McDormand, Ben Whishaw. Buch & Regie: Sarah Polley

In Sarah Polleys herzzerreißenden, Oscar-nominierten Selbstermächtigungsdrama wurden die Frauen einer mennonitischen Kolonie im ländlichen Kanada betäubt und missbraucht. Der Film, basierend auf realen Ereignissen, schildert die leidenschaftlichen Diskussionen von acht betroffenen Frauen darüber, wie sie reagieren sollten: gehen oder bleiben, kämpfen oder verzeihen? Jessie Buckley verkörpert eine der Frauen, die sich in ihr Schicksal fügen will, aus Gründen des Selbstschutzes, weil sie glaubt, gegen die Macht der Männer im Dorf keine Chance zu haben. Eine für sie ungewöhnlich nachgiebige Rolle, als Antagonistin zur Hauptfigur, engelsgleich von Rooney Mara gespielt. Ein wortreiches Kammerspiel vor Landschaft in grandios komponierten Bildern. Eine untypische, außergewöhnliche #Metoo-Geschichte.

Erhältlich über diverse Streamer (VoD), gratis im MGM+-Abo oder postalisch über Videobuster

9
BEAST
GB 2017

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Mit Jessie Buckley, Johnny Flynn, Geraldine James. Buch & Regie: Michael Pierce

Die „Zivilisation“ der Insel Jersey trifft auf die ungezügelte Leidenschaft eines jungen Paares. Ist Pascal (Johnny Flynn), dieser fremde, seltsame Jüngling ein Serienmörder? Die von ihrer Mutter streng reglementierte Moll (Jessie Buckley) verfällt alsbald diesem naturverbundenen Freigeist. Das titelgebende „Biest“ sind möglicherweise beide: Moll jedenfalls ist nicht nur „Opfer“ der rigiden Gesellschaft, sie ist auch wild, eine Liebende durch und durch. Die erste Hauptrolle für Buckley, eine, die typisch ist für ihren Werdegang als Schauspielerin unangepasster Frauen, deren Selbstermächtigung ganz & gar von ihren Gefühlen angetrieben wird. „Beast“, eine Mixtur aus Psychothriller & Liebesfilm, ist ein Spielfilmdebüt. Die Bilder sind vielfach atemberaubend, gelegentlich allerdings auch symbolisch überfrachtet.

Erhältlich über diverse Streamer (VoD), als DVD (ab 16 Euro) oder postalisch über Videobuster

8
KLEINE, SCHMUTZIGE BRIEFE
GB 2023

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Mit Jessie Buckley, Olivia Colman, Timothy Spall, Hugh Skinner. Buch: Jonny Sweet. Regie: Thea Sharrock

Nach „Frau im Dunkeln“ bekriegen sich Jessie Buckley als eine aus Irland zugereiste junge Frau, die im Dorf überall aneckt mit ihrer unbändigen Lust am Fluchen, und Olivia Colman als bigott sittsame, vermeintlich ehrbare Frau, die ihre junge Nachbarin bei der Polizei anschwärzt. Ständig erhält sie „Giftbriefe“, gespickt mit obszönen Worten („fuchsige Arschhure“, „verfickte Zwiebel), die ihrer Meinung nach nur einen Absender haben können. „Kleine, schmutzige Briefe“ ist eine augenzwinkernd gesellschaftskritische Komödie, die leichtgewichtige Unterhaltung bietet. Es sind vor allem die beiden Hauptdarstellerinnen, die die Sache wuppen. Und Jessie Buckley zeigt zum ersten Mal so richtig etwas von ihrem komödiantischen Talent.

Erhältlich über diverse Streamer (VoD), als DVD (ab 10 Euro) oder postalisch über Videobuster. Und ab 24.7. bis 17. August gratis in der ARD-Mediathek!

7
FRAU IM DUNKELN
GB / USA / Griechenland 2021

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Mit Olivia Colman, Jessie Buckley, Dakota Johnson, Ed Harris, Paul Mescal. Buch & Regie: Maggie Gyllenhaal

„Frau im Dunkeln“, das Regiedebüt von Maggie Gyllenhaal, ist ein sensibles, psychologisches Drama ohne viel äußere Handlung. Eine Literaturprofessorin (Olivia Colman) macht allein Urlaub auf einer griechischen Insel. Mit großem Interesse beobachtet sie eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter, und sie erinnert sich dabei an ihre eigene Mutterschaft. Es waren keine glücklichen Jahre. In Rückblenden in die Vergangenheit hat Jessie Buckley die Rolle übernommen. Colmans Seelenschau ist die DNA dieser anspruchsvollen Netflix-Produktion. So wie ihre Figur beobachtet, so schaut man auch als Zuschauer gebannt auf die Nuancen ihres Spiels. Buckley als ihre junge Version verleiht der Figur weitere Facetten. Beide wurden für den Oscar nominiert.

Der Film ist exklusiv bei Netflix zu sehen.

6
FINGERNAILS
USA 2023

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Mit Jessie Buckley, Riz Ahmed, Jeremy Allen White. Buch & Regie: Christos Nikou

Christos Nikou dreht in „Fingernails“ das Genre der romantischen Komödie amüsant, surreal und leicht dystopisch auf links. Ein Institut hat einen Test entwickelt, der mehr Sicherheit in die Liebe bringen soll und den Paaren den Grad ihrer amourösen Übereinstimmung anzeigt: null, 50 oder 100 Prozent. Anna (Jessie Buckley) und Ryan (Jeremy Allen White) gehören seit Jahren zu den wenigen Glücklichen. Während er zufrieden ist, will sie sich nicht ausruhen auf dem Ergebnis und sich noch einmal testen lassen. Sie nimmt eine Stelle im Liebesinstitut an, um die Erfolgsaussichten Test-williger Paare mit Spielen und Intimitätsübungen zu erhöhen – und bekommt selbst immer mehr Zweifel an diesem Test. Ein Grund dafür ist auch ihr sensibler Kollege (Riz Ahmed), in den sie sich – entgegen jeglicher Test-Logik – zu verlieben droht. Eine sophisticated Comedy mit Jessie Buckley in einer für sie perfekten Rolle: nachdenklich, warmherzig, mit melancholischem Lächeln. Dafür sorgt der Höhepunkt des Tests für mächtig Horror im Kopf: Die Probanden müssen sich einen Fingernagel herausreißen und in das Testgerät legen. Man hört es nur. Schlimm genug!

Der Film ist exklusiv bei Apple TV zu sehen.

5
I'm THINKING OF ENDING THINGS
USA 2020

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Mit Jesse Plemons, Jessie Buckley, Toni Collette, David Thewlis. Buch & Regie: Charlie Kaufman

Obwohl eine junge Frau, die mal Lucy, mal Lucia, mal Louisa (Jessie Buckley) heißt, mit dem Gedanken spielt, ihren Freund Jake (Jesse Plemons) zu verlassen, begibt sie sich mit ihm auf einen abenteuerlichen Wochenendtrip zu deren wunderlichen Eltern (Toni Colette, David Thewlis). Die Fahrt durch eine leere Schneelandschaft dauert ewig, die Gespräche drehen sich im Kreis, im Haus der Eltern wird das Ganze noch absurder, denn die beiden verändern Alter und Stimmung im Minutentakt. Zweisamkeit wird in Charlie Kaufmans enigmatischer Netflix-Produktion zu einer unerbittlichen Horrorvision. Die Süddeutsche erkannte „eine furios verfilmte Depression, einfallsreich und virtuos“ und der Spiegel urteilte: „Soll wohl rätselhaft wirken, macht aber ratlos.“ Irgendwie & irgendwo stimmt beides. Ich habe den Film zweimal gesehen, erklären kann ich ihn nicht; aber es gibt etliche Sequenzen, die so schön schräg, bizarr & verrückt (gespielt) sind, dass ich trotz des Fehlens einer sinnvollen äußeren Handlung drangeblieben bin. Natürlich auch wegen Jessie Buckley (und Jesse Plemons, der ja ebenfalls ein sehr eigener Typ Schauspieler ist).

Der Film ist exklusiv bei Netflix zu sehen.

4
MEN - WAS DICH SUCHT, WIRD DICH FINDEN
GB 2022

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Mit Jessie Buckley, Rory Kinnear, Gayle Rankin. Buch & Regie: Alex Garland

In einem abgeschiedenen Cottage sucht Harper (Jessie Buckley) Erholung von einem Trauma: Sie musste mit ansehen, wie sich ihr Ehemann, von dem sie sich gerade getrennt hat, in ihrer Londoner Wohnung in die Tiefe stürzt. Aus den ruhigen Tagen wird nichts, da von allen Seiten Unheil droht – vom passiv-aggressiven Vermieter, im Pub, auf dem Friedhof, in der Kirche: Immer sind es Männer (alle von Rory Kinnear gespielt), die die junge Frau kontrollieren wollen. Selbst in der Natur ist sie nicht sicher, wird von einem nackten Mann verfolgt. „Men“ von Alex Garland ist ein existenzialistischer, intellektueller Horrorfilm, der wegen seiner langsamen Unheimlichkeit und seiner reduzierten Form umso nachhaltiger unter die Haut geht. Jessie Buckley ist immer gut, hier aber ist sie das emotionale Herzstück eines Films, der klug mit einer sinnlich-sinnhaften Body-Horror-Phantasie endet: Männlichkeit, wie sie sich immer wieder schleimig aus sich selbst heraus gebiert. „Das Böse ist nicht ein einziger Mann und auch nicht alle Männer. Es ist die Struktur der von Männern ausgehenden Gewalt, die … unterschiedliche Ableitungen gebiert.“ (Filmdienst)

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3
THE BRIDE! - ES LEBE DIE BRAUT
USA 2026

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Mit Jessie Buckley, Christian Bale, Jake Gyllenhaal, Annette Bening, Penelope Cruz, Peter Saarsgard. Buch & Regie: Maggie Gyllenhaal

Ob „Dracula“ oder „Frankenstein“ – die klassischen Horrorgeschichten sind nicht totzukriegen. „The Bride! Es lebe die Braut“ ist ein wilder Ritt durch die Genres Drama, Thriller, Gothic-Horror und Romanze. Ein bisschen Punk- und Mobster-Ästhetik sind auch dabei, und sogar eine grandiose Musical-Performance ziert die wilde, nicht unblutige Flucht von Frank (Christian Bale), dem weit über 100 Jahre alten, zum (Single-)Leben verdammten Geschöpf Baron Frankensteins, und seiner für ihn frisch gefertigten „Braut“ (Jessie Buckley). Beide spielen in den USA der 1930er Jahre Bonnie & Clyde. Maggie Gyllenhal dekonstruiert den „Frankenstein“-Mythos und macht aus dem Mary-Shelley-Stoff eine feministische „Motherfucking Bride!“, der die Wut und Rache-Fantasien der Schriftstellerin über den männlichen Missbrauch ihres Romans formvollendet eingepflanzt wird. Auch wenn man Buckley nur in den Nahaufnahmen erkennt, ist sie ebenso wie Bale, der sein Geschöpf im Vergleich zur unbändigen weiblichen Kreatur geradezu schüchtern verkörpert, die perfekte Besetzung. Dem Film, der im Kino ein Flop war, hat im Stream oder auf DVD hoffentlich mehr Glück!

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2
WILD ROSE
GB 2018

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Mit Jessie Buckley, Julie Walters, Sophie Okonedo. Buch: Nicole Taylor. Regie: Tom Harper

„Wenn sie singt, wagt sich Kameramann George Steel ganz nah heran an ihr Gesicht, und alles beginnt zu leuchten – buchstäblich. Er filmt ihre Züge immer wieder im Gegenlicht, sodass sich der Zauber ihrer so mühelos kraftvollen Stimme auf die Bilder überträgt.“ Dieser Satz des Kritikers des Tagesspiegels beschreibt sehr treffend die magischen Momente von „Wild Rose“ und – von Jessie Buckley! Die Schauspielerin und Sängerin hat den gesamten Soundtrack, der die ganze Bandbreite von Countrymusic abdeckt, selbst eingesungen und auch ein paar Songtexte geschrieben. Der Plot ist einfach, ein sympathischer Mix aus typisch britischem Social-Drama und Musikfilm: Die gerade aus dem Knast entlassene 23-jährige Heldin – verknackt wegen Drogenhandels, zweifache Mutter, alleinerziehend, doch die Mama (Julie Walters) hilft, wo es nur geht – will raus aus der Glasgower Enge. Dass sich ihre Fußfessel und die geliebten Cowboystiefel nicht vertragen, ist da noch das kleinste Problem: Erstmal muss sie als Putze ran. Die dramaturgische Konstruktion wirkt bisweilen ein bisschen konstruiert, am Ende aber machen es sich Autorin Nicole Taylor und Regisseur Tom Harper („Peaky Blinders“) nicht leicht und finden einen perfekten Schluss. Man muss kein Country-Fan sein. Buckley reißt einen auf jeden Fall mit und verführt zu jenem Musikstil: „Drei Akkorde und die Wahrheit“!

Erhältlich über diverse Streamer (VoD), als DVD nur in der englischen OV

1
HAMNET
GB 2025

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Mit Jessie Buckley, Paul Mescal, Joe Alwyn, Emily Watson. Buch & Regie: Chloé Zhao

Mag auch die biografische Erklärung eines Werks (immer!) eine kunsthistorische Zumutung sein, sollte man sich im Falle von „Hamnet“ nicht lange damit aufhalten. Zu evident sind die großen filmischen Qualitäten dieser intimen, alltagsnahen und doch poetisch verdichteten Familienchronik. Es ist die hoch sinnliche Inszenierung, die die Besonderheit der Erzählung ausmacht: Gefühle, Stimmungen, die archetypischen Charaktere werden in Bilder übersetzt, gesprochen wird (zunächst) wenig, erklärt wird nichts. Dabei kommt der Natur, verkörpert von Agnes (Jessie Buckley), der ebenso esoterisch wie erdverbundenen Frau von Kopfmensch Shakespeare (Paul Mescal), eine dominante Rolle zu. Lange totale Einstellungen, in denen sich die Figuren traumwandlerisch bewegen, Landschaften, in denen sich deren seelischen Zustände spiegeln, Metaphern, Symbole, die das Erzählte nicht mit Bedeutung erschlagen. Das ist das Verdienst der Ausnahmeregisseurin Chloé Zhao (Oscar für „Nomadland“) und einer großartigen Besetzung, allen voran Jessie Buckley, die für ihre Rolle der um den toten Sohn trauernden Mutter viele Preise abräumte, u.a. einen Oscar und einen Golden Globe. Was ihre Agnes körperlich ausagiert, verwandelt Shakespeare in Bühnendramatik: Der Film endet mit einer längeren Passage der „Hamlet“-Premiere. Jetzt endlich kann Agnes verstehen, dass auch Shakespeare leidet, sie fühlt sich ein in die Kunst ihres Mannes – und im gemeinsamen Schmerz, hier seine wohlgesetzten Worte, dort ihr beredtes Schweigen, ihre eindringliche Körpersprache, finden sie wieder zueinander.

Erhältlich über diverse Streamer (VoD), als DVD (ab ca. 11 Euro) oder postalisch über Videobuster.

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