TV-Premieren im Februar
und von den Wiederholungen nur das Beste
17.02.2026
21:45
3sat
Reihe
Tim Seyfi, Hanich, Bagriacik, Grimm, Bigler, Turhan. Gemütsmensch zum Gernhaben
Türken, die in Deutschland „angekommen“ sind. Ein Muslim als Entscheider im CSU-Land. „Beispielhafte Integration“. Die ARD-Krimi-Reihe „Kommissar Pascha“ nähert sich diesen „Themen“ nicht ohne Augenzwinkern. Man merkt dem Film an, dass ihm eine Geschichte zugrunde liegt, die in einem anderen Medium schon funktioniert hat. Selten sah man einen Einstieg in eine neue Reihe, in denen die Figuren so überzeugend, die privaten Stimmungen so nachvollziehbar sind und das Beziehungsnetz so dicht gesponnen ist. Die Exposition ist beispielhaft, Ironie mischt sich mit einer gewissen „Nachdenklichkeit“, und Tim Seyfi ist überragend als Waagschalenhalter: Sich wohlfühlen mit dem Moslem von nebenan.
17.02.2026
22:45
BR
Serie & Mehrteiler
Helmut Fischer, Dietl, Süskind & die brüchigen, bajuwarischen Macho-Träume
Franz Münchinger alias Monaco Franze ist ein Hallodri, ein Stenz, ein unverbesserlicher Weiberheld, glücklich (und wohlhabend!) verheiratet mit Annette von Soettingen, einer Dame der besseren Münchner Gesellschaft. „Monaco Franze – Der ewige Stenz“ beginnt als Männerphantasie vom omnipotenten Casanova und endet mit zwei Alkoholikern. Ein Serien-Kleinod, angelegt wie ein Stück Literatur – entstanden aus dem Wesen seiner Charaktere, ein Anti-Entwicklungsroman, das Kontrastprogramm zu „Dallas“ & Co, Fortsetzung unmöglich. Es geht um Sex – latent & permanent. Die Serie wurde für den Vorabend produziert!
17.02.2026
23:15
3sat
Reihe
Tim Seyfi, Hanich, Bagriacik, de Koy, Bigler, Steurer. Familienzusammenführung
Nach den türkischen Ritualen in „Kommissar Pascha“ ist es in „Bierleichen“ das bayerische Brauchtum, dem sich dieser zweite Paschakrimi lustvoll zuwendet. Dank Ramadan darf Zeki Demirbilek noch mehr von seinen wahren Gefühlen zeigen als im ersten Film der neuen ARD-Donnerstagkrimi-Reihe – und kommt dem Zuschauer damit emotional noch näher. Es ist ein Krimi mit Witz & wahrhaftigen Gefühlen, ein Familienfilm im wahrsten & im besten Sinne. Das ist Unterhaltungs-TV mit Niveau: gut konzipiert die Vorlage, mehrschichtig die Dialoge, dicht die Dramaturgie, elegant der Erzählfluss, sympathisch der Cast mit Tim Seyfi, einem Hauptdarsteller, der hier die Rolle seines (bisherigen) Lebens gefunden hat.
18.02.2026
01:45
3sat
Fernsehfilm
Luca, Tscharre, Woll, David Ungureit, Titus Selge und „Das verflixte 14. Jahr“
Die Börners ziehen in eine moderne Reihenhaussiedlung am Stadtrand. Papa arbeitet zu Hause und ist dem Nervenzusammenbruch nah – bis ihm die neue Nachbarin, eine Sex-Geschichte aus seinen wilden Jahren, ihm die Zeit versüßt… Doch Vieles kommt ganz anders als gedacht in der irrwitzigen Alltagskomödie „Ein Reihenhaus steht selten allein“. Aus dieser Siedlung gibt es kein Entkommen. Das System siegt. Dramaturgisch und komödientechnisch zeigt dieser elegant zwischen Sozialsatire und Charakterkomik pendelnde Dauerschmunzler Klasse. Die Kreisstruktur der Erzählung korrespondiert perfekt mit dem realen Hamsterrad-Alltag.
18.02.2026
11:15
HR
Fernsehfilm
Schneeberger, Halmer, Russek, Noethen. Ein Degeto-Film wie ein süffiger Weißwein
Im Job ein eingespieltes Team, der Betten-Keilinger und seine Vorzimmerdame – bis er ihr eine außergewöhnliche Offerte macht. „Zwei übern Berg“ ist ein Komödien-Hochgenuss. Gut gebaut, glänzend gespielt, Gisela Schneeberger unnachahmlich und auch die Zwischentöne im Gezänk der Geschlechter samt köstlichem Finale sind gut getroffen. Dumme Kuh zwingt „geilen alten Keiler“ auf den Berg der Erkenntnis. Das ist Screwball-like. Autor Ramesh zieht alle Komödienregister, auch die Klasse von Torsten C. Fischer macht sich bemerkbar!
18.02.2026
12:55
SWR
Fernsehfilm
Hübchen, Kriener, Knaup, Kreis, Stefan Krohmer. Ein Stück (vom) Leben zeigen…
Die Tragikomödie „Die Zeit mit Euch“ nimmt die Generation am Rande des Altwerdens ins Visier. Im Mittelpunkt stehen drei befreundete Paare, vornehmlich Akademiker, in deren Beziehungen kurz vor dem Lebensabend plötzlich dicke Wolken aufziehen. Von neuer Liebe und alten Gewohnheiten, von Krankheit und kleinen Geheimnissen, von Beziehungen, in denen der eine den anderen satt hat, und von Trips zu neuen Ufern oder zurück in den alten Beruf – davon erzählen Gabriele Kreis und Stefan Krohmer. Sie erzählen in Form eines dramaturgisch interessanten Dialog-Films lebensnahe Geschichten, anstatt die üblichen Selbstfindungs-Exempel zu geben. Ein kluger Versuch, das Leben (im Film) als Prozess zu begreifen.
18.02.2026
Der ARD-Fernsehfilm „Sturköpfe“ erzählt von zwei Menschen, die nicht sehen wollen, dass sie sich an einem Scheideweg befinden. Ein Geschäftsmann um die 60, der sein Augenlicht verloren hat, was ihn verbittert und einsam macht. Eine Reha-Lehrerin um die 30, die noch immer bei ihrer lebensunfähigen Mutter lebt und die mit dem Umsorgen anderer ihre eigenen Ängste verdrängt. Der Film von Pia Strietmann nach dem lebensklugen Buch von Dominique Lorenz umgeht das Erwartbare und hütet sich vor wohlfeilen (Läuterungs-)Lösungen. Diese Degeto-Tragikomödie ist filmästhetisch meisterlich, Peter Haber und Alwara Höfels sind eine Traumbesetzung und das Ende ist ein großer FernSeh-Hör-Moment. TV mit Nachhall!
18.02.2026
Stanley Kubrick lässt grüßen: Der Computer in einem Smart Home entwickelt im Jahr 2029 ein beängstigendes Eigenleben. Dabei soll das Zuhause der Zufluchtsort für einen Journalisten und eine Anwältin sein, während das Land vor einem antidemokratischen Umsturz steht. „Das Haus“ (NDR, RBB, Arte – Wüste Medien) ist ein mit Tobias Moretti und Valery Tscheplanowa top-besetzter KI-Thriller von Rick Ostermann (Regie, Drehbuch) und Patrick Brunken (Drehbuch) nach einer Kurzgeschichte von Dirk Kurbjuweit. Das imposante Anwesen in herrlicher Insel-Kulisse ist mit seinen zahlreichen Räumen und Perspektiven der dritte Hauptdarsteller. Spektakuläres Szenenbild, aber kein dystopisches Spektakel, sondern eine kluge Variation des Themas Künstliche Intelligenz (KI) in einem kühlen Kammerspiel. Exzellente Kamera (Stefan Ciupek, Matthias Bolliger), großartige Musik (Stefan Will).
19.02.2026
Der Fernsehfilm „Damen“ erzählt vom herausfordernden Alltag einer Mittdreißigerin in München. Maya (Salka Weber) schlägt sich mit zwei Jobs durchs Leben, kümmert sich um ihre einsame Mutter und verliebt sich in einen meist abwesenden Schauspieler. In der ernsthaften und doch sommerlich leichten Dramödie von Stefanie Kremser (Drehbuch) und Katharina Bischof (Regie) geht es vorwiegend aus weiblicher Perspektive um Familie, Freundschaft und die Suche nach Glück. Gegen Engstirnigkeit und Dauererregung bringt der Film liebenswürdige Figuren in einem respektvollen multikulturellen Mikrokosmos in Stellung. Ein betont harmonischer, in dieser Zeit rundum wohltuender Film.
19.02.2026
12:55
SWR
Fernsehfilm
Tijan Marei, Fürmann, Schüttler, Senft, David Dietl. „Wir kriegen das hin“ – und wie!
In der ARD-Dramödie „Ellas Baby“ befindet sich eine „Familie“ neun Monate lang in heller Aufregung: Denn nicht das erwachsene Paar, das sich so sehr ein Kind wünscht, kann sich glücklich schätzen, sondern eine 16-Jährige – und diese will das Baby zwar bekommen, aber zur Adoption freigeben. Der Film von David Dietl erzählt vom Tanz der Hormone, von Verlustängsten und von der stillen Reifung einer jungen Frau. Den schwankenden Stimmungslagen der Titelfigur und der zunehmenden Hysterie ihrer „Rivalin“ entsprechen die wechselnden Tonlagen des außergewöhnlich frischen, sehr unterhaltsamen Films, der vor allem an Realität & alltagsnahen Interaktionen en detail interessiert ist. In jedem Bild spürt man die junge Handschrift: kluges Buch, stilvolle Umsetzung, vor allem ein edler Look, eine gute Besetzung und die Frauen reißen sich nicht darum, everybody’s Darling zu sein.
Vergangene Ausstrahlungen im Februar
10.02.2026
20:15
ZDFneo
Reihe
Heerwagen, Mittermeier, Held, Süß, Rosmair, Ani/Jung, Saul. Im Schmerz verliebt
Eine männliche Leiche an der Isar. Immer dieses banale Töten! Neuhauser und Schaller steht derweil der Sinn nach Höherem: nach magischer Liebe, nach schwerer Lyrik – und Flierl fühlt sich mal wieder nicht beachtet. Damit ist sie nicht allein. Viele in der sechsten „München-Mord“-Episode sehnen sich neben sexueller Erfüllung vor allem nach etwas Anerkennung. Der Fall, die Beziehungen der Hauptpersonen und dieses „Thema“ der verzweifelten Herzen, das alle Geschichten in diesem Krimi umkreist, werden in „Auf der Straße, nachts, allein“ auf geradezu vorbildliche Weise miteinander verwoben. Außerdem gibt es wieder ein Dutzend erinnerungswürdiger Szenen, die Schauspieler sind klasse, und München ist ein Dorf.
10.02.2026
22:00
NDR
Reihe
Hanczewski, Gröschel, Brambach, Löw, Cronauer/Veith, Kirchhoff. Dresdner Alptraum
Der MDR-„Tatort – Katz und Maus“ (MadeFor) setzt 90 Minuten lang auf die Dramaturgie eines Thrillers: eine Entführung, ein Ultimatum, eine Todesdrohung, Kommissare, denen die Zeit davonläuft. Spannung und Emotionalität werden zusätzlich dadurch gesteigert, dass der (durch dreizehn „Tatort“-Episoden wohlbekannte) Kripo-Chef, gespielt von Martin Brambach, in die Fänge des Geiselnehmers gerät. Der größte Reiz aber ergibt sich aus der Persönlichkeit des Antagonisten. Der glaubt an eine Verschwörung, bei der Presse und Polizei gemeinsame Sache mit Kinderschändern machen. Mit diesem Entführer ist es unmöglich, ein vernünftiges Gespräch zu führen. Psychologisch und gesellschaftspolitisch bleibt der Fall auf dem (Betroffenheits-)Niveau des Ermittler-Trios – sprich: mit einem intellektuelleren „Tatort“-Team wäre mehr möglich gewesen. Dennoch wird man diesen Thriller mit Drama-Momenten wegen der Ausweglosigkeit des Falls, der markanten Kommunikationssituation und Hans Löw als Fake-News-Fan länger als andere Krimis in Erinnerung behalten.
10.02.2026
22:15
WDR
Reihe
Stadelmann, Koschitz, Bach, Schudt, Schmidt, Wagner. Im Belauerungszustand
Im Schießen eine Null, aber im Kopf wider Erwarten helle ist Dorfpolizist Frank Koops. Sein Revier ist der Harz. Den kennt er, den liebt er und den verteidigt er gegen jede Art krimineller Energie. „Harter Brocken“ von den Grimme-Preisträgern Holger Karsten Schmidt und Stephan Wagner ist ein Katz- und Mausspiel mit cleveren Parteien, ein konzentriertes Sechs-Personen-Stück unter freiem Himmel. Eigenwillig der Held, top der Cast, bleihaltig der Showdown. Und der Zuschauer ist bestens informiert; das steigert Spannung & Lust.
10.02.2026
23:40
WDR
Reihe
Stadelmann, Höfels, Kling, Baxmeyer, Schmidt. Einfache Geschichte – einfach gut!
Ein Blutbad im Harz, fünf Tote, ein beherzter Dorfpolizist mittendrin – und der hat bald auch noch eine Kronzeugin und vier Bad Cops vom LKA an der Backe. Nach dem enormen Erfolg von „Harter Brocken“ hat Aljoscha Stadelmann in „Die Kronzeugin“ (ARD Degeto / H&V) nun seinen zweiten Einsatz als Mann des Gesetzes, der von allen gewaltig unterschätzt wird. Gleiches galt lange Zeit auch für diesen Schauspieler, der neben dem klar und überschaubar gestalteten Drehbuch von Holger Karsten Schmidt Herzstück dieses Premium-Krimis ist. So straff der Plot, so verspielt einige Details. Insgesamt dominieren Spannung & Genre-Brüche. Besonders eindrucksvoll inszeniert: eine akzentuierte Suspense-Szene & das Blutbad.
09.02.2026
00:15
BR
Fernsehfilm
Katja Riemann & Jürgen Hentsch: Zwei Sturköpfe auf dem Weg zurück ins Leben
09.02.2026
00:35
SWR
Fernsehfilm
Matthes, Kunzendorf, Leesch, Ingo Rasper. „Es ist leichter, wütend zu sein als traurig“
Gerade noch ein Selbstmordkandidat, doch plötzlich funkeln die Augen wieder. In dem vorweihnachtlichen Fernsehfilm „Winterwalzer“ (ARD / Constantin Television) erzählt Autorin Edda Leesch nach ihrem eigenen Roman eine magische Beziehung zwischen zwei Menschen im fortgeschrittenen Alter, die beide einen vollgepackten Sack an Problemen zu schultern haben. Es ist ein Film, den man nicht nur in der gemütvollen Dezember-Stimmung genießen kann. Diese Tragikomödie ist mehr ein komödiantisch strukturiertes Drama als eine jener allein aufs Gefühl vertrauenden Christmas-Dramödien. Man kann diesen wunderbaren Film ernst nehmen und ihn gleichsam als ein perfektes (Fernseh-)Spiel goutieren. Das liegt auch an Ingo Raspers flotter, gut getimter, aber auch bildmotivstarker Inszenierung. Doch seine Lebendigkeit & Wahrhaftigkeit erzielt der 90-Minüter vor allem durch das Spiel eines großartigen Ensembles, allen voran Ulrich Matthes und Nina Kunzendorf. Er macht‘s mit den Augen, sie macht fast nichts. Das ist beste Unterhaltung mit (lebens)klugem Mehrwert!
09.02.2026
00:45
One
Reihe
Schönemann, Klinge, Lohse, Holle, Herzogenrath. Lust und gute Laune ersetzen Routine
Von der ersten Minute an wird auch im 2023-Jahrgang von „Nord bei Nordwest“ deutlich, dass man sich hier nicht in einem ARD-„Donnerstagskrimi“ von der Stange, sondern in der von Holger Karsten Schmidt erdachten etwas anderen Krimi-Reihe befindet. Drei neue Episoden mit drei sehr unterschiedlichen Tonlagen und Genre-Mixturen. „Auf der Flucht“ ist ein Geiselnahme-Krimi mit Thrillermomenten, „Canasta“ eine göttliche Kriminalkomödie mit viel schwarzem Humor und „Natalja“ ein Agentenkrimi mit Thrill, Gefühl & einer russischen Polizistin mit Tötungsauftrag. Ob wenig spaßiges Häftlingstreffen in der Tierarztpraxis, freigesetzte kriminelle Energien aus der Mitte der Gesellschaft, gepaart mit trockenem Sprachwitz à la Loriot, ob Hitchcock‘scher MacGuffin und Killer-Coolness – jede der drei neuen Filme hat seine ganz besonderen Momente. Das Bemerkenswerteste an der Gesamtrezeptur ist neben der Lockerheit, mit der die Genre-Muster variiert werden, und neben der Methode, kleine Dinge große Effekte erzielen zu lassen, vor allem das gewachsene Beziehungsdreieck, das von Staffel zu Staffel stimmiger wird. Diese Charakter-Stärke und dieses „intime“ Miteinander fehlt den meisten Unterhaltungskrimis hierzulande. Und auch die Beziehungskomik ist anders: Sie kommt meist aus dem Wesen der Hauptcharaktere.
09.02.2026
01:30
ARD
Serie & Mehrteiler
Friedel, Koffler, Herzsprung, Levshin, Silber, Boss/Stennert. Der Tüftler & der Puma
„Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ zeichnet das Leben der ungleichen Brüder über den Zeitraum von 50 Jahren nach, erzählt vom Aufstieg der Firma, von Rückschlagen und Beziehungskrisen, von der großen Katastrophe, die der Zweite Weltkrieg auch zwischenmenschlich für die Dasslers bedeutete, und von einer lebenslangen Rivalität. Am Ende der Geschichte stehen die Weltkonzerne Adidas & Puma. Es ist ein dramaturgisch & filmisch makelloser Zweiteiler, der auch in der unaufgeregten Art überzeugt, wie seine Macher die Familiengeschichte mit den Diskursen Politik, Sport & Marktwirtschaft kurzschließen. Besser als das kürzere RTL-Movie hat die ARD-Produktion das ideale Format für den Stoff gefunden. Und auch im Detail stimmt so gut wie alles: Besetzung, Dialoge, Ellipsen, Metaphern, Erzählrhythmus; es gibt Bilder und Sätze, die man nicht vergessen wird. Die Schauspieler durch die Maske (Birger Laube!) altern zu lassen, anstatt doppelt zu besetzen, war die vielleicht beste Produktionsidee – mit einem preiswürdien Ergebnis.
09.02.2026
20:15
ZDF
Reihe
Heino Ferch, Kotbong Yang, Christine Hartmann. Stochern im Nebel
Der siebte Krimi aus der „True Crime“-Reihe mit Heino Ferch als Mönchengladbacher Kommissar Ingo Thiel erzählt eine Geschichte, die ziemlich unglaubwürdig wäre, wenn sie nicht auf Tatsachen beruhen würde. Im Unterschied zu den fast dokumentarisch gestalteten ersten Filmen hat Christine Hartmann (Buch und Regie) einen typischen TV-Krimi mit einigen effekthascherischen Momenten inszeniert. Durchgehend fesselnd ist „Die Frau ohne Gesicht“ (ZDF, Arte / Lailaps Film) ohnehin nicht, zumal nicht alle Darbietungen rundum überzeugen.
08.02.2026
09:00
rbb
Fernsehfilm
Julia Brendler, Stephan Luca, Florian Gärtner. Wenn der Alltag das Genre küsst
Ein Ex-Ehepaar renoviert sein Südtiroler Ferienhaus, um es endlich zu verkaufen, und renoviert dabei gleich seine Liebe mit. Der Weg ist das Ziel in der sommerlichen Alltagskomödie „Trennung auf Italienisch“ von Florian Gärtner. In dem mit Julia Brendler und Stephan Luca top besetzten ARD-Freitagsfilm gibt es Vieles zu entdecken, was über die Konventionen einer romantischen Komödie hinausgeht. Ernsthaft emotionale und komische Momente sind ebenso wohl dosiert wie die deutsch-italienischen Mentalitäten, die das Liebesspiel augenzwinkernd konterkarieren. Ein sehr dicht erzählter Unterhaltungsfilm!
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Foto: RTL / Mitch Stöhring Feministischer Racheengel: Marie Bloching in der preisgekrönten RTL-Serie „Angemessen Angry“. MeToo-Geschichte im Genre-Gewand!
Foto: NDR / Oliver Feist Ein Serien-Highlight im Dezember 2024: „Finsteres Herz – Die Toten von Marnow 2“ (ARD) mit Petra Schmidt-Schaller & Sascha Geršak
Foto: ZDF / Frank Dicks Sogar im ZDF sind jetzt die Vampire los. Mehr als ein stilvolles Horror-Teenie-Drama: „Love sucks“ mit Damian Hardung & Havana Joy
Foto: ZDF / Stefanie Leo Eine Weihnachtswunder-Komödie: witzig, märchenhaft schön, clever konzipiert & originell. Kalenberg, Malton & Amft in „Zitronenherzen“



















