Foto: ZDF / Thomas Kost „Mörderische Rendite“, der letzte „Wilsberg”, wirkte wie ein Lehrfilm zur Finanzkrise. Zwar ist auch die 63. Folge des ZDF-Klassikers, „Gottes Werk und Satans Kohle“ (Warner Bros.), eine Parabel auf die Gier, aber Regisseur Enlen hat wieder zu der souveränen Mischung aus Krimispannung und dialogischer Leichtigkeit zurückgefunden, die bereits seine früheren Beiträge zu der Reihe ausgezeichnet haben. Schon der Titel ist ein deutliches Zeichen, dass den Verantwortlichen ein besonderer Film vorschwebte: Der Detektiv geht ins Kloster. Während Enlen den Schauplatz für einige Anliegen beim „Gothic Thriller“ nutzt, erfreut das Buch von David Ungureit mit vielen schönen Einfällen. Unter anderem darf sich Overbeck in eine junge Novizin verlieben, was eine sehr amüsante Hommage an Loriot zur Folge hat.



















