Foto: SR / augenschein Filmproduktion Die abwechslungsreiche Tragikomödie „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ (SR, Arte, SRF / augenschein) steckt voller verrückter Einfälle und erzählt auf immer wieder überraschende Weise von Charlotte (Corinna Harfouch), die angesichts einer Demenz das Leben im Allgemeinen und ihre Ehe im Besonderen in Frage stellt. Was in der Reduktion auf den Handlungskern wenig ungewöhnlich klingt, entpuppt sich als außergewöhnliche Geschichte mit einem liebevoll entworfenen originellen Ensemble: Charlotte ist zwar die Hauptfigur, doch alle Fäden laufen bei Gott zusammen. Das heitere Drama ist Kerstin Poltes Regiedebüt, aber die Inszenierung ist ungemein stilsicher, die teilweise farbprächtigen Bilder besitzen eine große visuelle Kraft, und die Arbeit mit dem Ensemble ist beeindruckend.



















