Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer, August Zirner, Welf Reinhart. Der Traum ist aus
Foto: Maverick / BR / Filmwelt „Der verlorene Mann“ (BR, Arte / Maverick Film) ist ein sparsam inszeniertes, aber sehr berührend gespieltes und stellenweise fast dokumentarisches Demenzdrama mit Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer und August Zirner: Künstlerin Hanne und der pensionierte Pfarrer Bernd führen eine mittlerweile etwas routinierte, aber gute Ehe, als eines Tages wie aus dem Nichts Hannes einstiger Ehemann Kurt vor der Tür steht. Wegen seiner Alzheimer-Erkrankung kann er sich nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit dreißig Jahren geschieden sind. Weil seine Tochter mit der Dreifachbelastung Kind, Beruf und Vater überlastet ist, nehmen Hanne und Bernd ihn bei sich auf. Der WG-Alltag gestaltet sich allerdings schwieriger als erwartet.
