Foto: ZDF / Stefanie Leo Sieben Freunde wollen ein entspanntes Wochenende in den Bergen verbringen. Doch in dem Chalet hat sich ein junges polyamores Trio eingenistet, das keine Anstalten macht, das Feld zu räumen. Die drei Störenfriede provozieren die Gruppe zunächst mit ihrer politischen Agenda; Eigentum und Besitz halten sie für obsolet. Die Ausnahmesituation lässt die Fassaden der Freunde bröckeln. Jahrelang hat man sich nicht die Wahrheit gesagt. „Nix ist fix“ (ZDF / Roxy Film, WHee-Film) ist allerdings weniger pschologisches Beziehungsdrama als vielmehr eine Gesellschaftstragikomödie, die ein paar Diskurse der Zeit herunterbricht auf das Leben ganz normaler Menschen, die ihre Ruhe haben wollen. Der Film von Dominique Lorenz (Buch) und Natalie Spinell (Regie) ist ein Gedankenexperiment. Trotz einer gewissen Thesenhaftigkeit bleibt dieser Generationen- und Geschlechterkampf bis zum Ende spannend. Mal sehen, ob die Fernsehzuschauer sich auf diese clevere, top besetzte Provokation einlassen werden.
