Foto: Amazon Prime Video Gerry Star – der Name ist Programm. Nicht, dass dieser trottelige Musikproduzent ein Star wäre, nein, er würde gern einer sein, ist aber nur ein Aufschneider, der sich vor der Mockumentary-Doku-Kamera als Macher aufspielt. Die Handlung der achtteiligen Comedy „Gerry Star – der schlechteste beste Produzent aller Zeiten“ (Prime Video / Pyjama Pictures) verläuft nach dem Prinzip „Ein Problem kommt selten“ allein. Stets sind die Pannen und Pleiten selbstverschuldet: Gerry, dieser Oliver Hardy im Porzellanladen, wird immer ein Verlierer bleiben. Weil er nichts auf die Reihe kriegt und unter maßloser Selbstüberschätzung leidet. Trotz dieser Prämisse, die eine gewisse Gleichförmigkeit der Konfliktauflösung impliziert, funktioniert die gut getimte Serie von Folge zu Folge besser; lustvolles Fremdschämen inklusive. Und Sascha Nathan ist grandios.
