Sarah Ralfs, Hoger, Max Linz. Nicht-Kulturtheorie-Insider vorm Fernseher – ratlos?
Foto: RBB / Sarah Bohn Eine junge Kuratorin kämpft um ihr Projekt, eine Kunstausstellung über den Zusammenhang zwischen Kino, Kunst und Politik, steht bald aber wegen kritischer Worte ohne Förderung da. „Ich will mich nicht künstlich aufregen“ ist eine Filmkunst-Farce im Gewand eines Essayfilms. Die Geschichte eines multimedialen Ausstellungsprojekts wird nicht linear erzählt, der Zuschauer braucht viel Geduld. Die Montage ist aber letztlich doch bunter als alle Theorie. Und so ist der spröde, episodische Film mit seinem antinaturalistischen Spiel und seiner Überfülle an Ideen und an theoretischem Überbau zwar anstrengend, hat aber durchaus seine Momente. Und Laiendarstellerin Sarah Ralfs setzt Max Linz Godard-verdächtig ein.
