Dietz Werner Steck, Russek, Nitsch, Huby. Behäbiges Bauerntheater im Hinterhof
Foto: SWR Ein „Krimikomödienmelodram“ könnte man den „Tatort – Bienzle und der Tag der Rache“ nennen. Fein säuberlich wie in der Seifenoper hat Bienzle-Erfinder Felix Huby drei Handlungsstränge miteinander verwoben. Viele Verdächtige – und es gibt viel zu erklären. Entsprechend wortreich ist Hubys Drehbuch ausgefallen. Regisseur Konrad Sabrautzky verstärkt die theatralischen Komponenten noch und Dietz Werner Steck spielt seinen Bienzle wie im Schlaf; manchmal wirkt er auch so. Das freilich färbt auf den Zuschauer ab!
