Christina Hecke, Sondermann, Kiwitt, Golch, Serauky, Kirsten Laser. Stalking-Krimi aus der Opferperspektive
Foto: ZDF / Manju Sawhney Ein toter Mann, eine verschwundene Frau, Drohungen per SMS: Um das gesellschaftlich brisante Thema Stalking dreht sich der zehnte Film der Reihe „In Wahrheit“. „Die Liebe und der Tod“ (ZDF, Arte – Network Movie) startet als Krimi, entwickelt sich zeitweise zum Thriller und wendet sich schließlich zum Drama. Die Autorinnen Dinah Marte Golch und Isabell Serauky erzählen beobachtend – nicht wertend. Bei ihnen rücken die Opfer in den Blickpunkt, sie zeigen, was Stalking mit Menschen macht. Kirsten Laser inszeniert zurückhaltend und präzise, kann sich auf ein harmonierendes Ermittlerduo verlassen. Der Film erzählt von persönlichen Brüchen, fatalen Abbiegungen und Abwegen, ist immer nah an den Figuren. Sehenswert




