Foto: WDR / Turner BS Deutschland Eine deutsche Großbank wird zum Opfer eines schweren Hackerangriffs, den das BKA bis nach Rumänien zurückverfolgen kann. Eine Spezialistin für Internetkriminalität macht in der rumänischen Stadt Timisoara eine unglaubliche Entdeckung: Ein 14-jähriger Hacker ist der, der den Frankfurter Bankern die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Der Junge will offenbar nur spielen, aber andere sind dem Wunderkind auf den Fersen. Und die wollen mit seiner Hilfe hochgesicherte Computersysteme knacken… Für die deutsch-rumänische Cyberthriller-Serie „Hackerville“ gab es 2019 den Grimme-Preis. Die 330 Minuten sind ein Beispiel für authentisches europäisches Serienfernsehen. Keine Hochglanz-Produktion, keine raffinierte Spannungs-Dramaturgie. Dafür ungewöhnliche Charaktere mit Ecken & Kanten und lauter frische Gesichter. Das größe Plus: „Hackerville“ ist interessiert an dem Land, in dem es spielt. Osteuropa einmal jenseits der Klischees von Armutsmigration und Rückständigkeit.
