Hüller, Zehrfeld, Harfouch, Finsterwalder. Lächeln ist das Kleingeld des Glücks
Foto: BR / Markus Förderer In ihrem Spielfilm-Debüt „Finsterworld“ verknüpft die Dokumentaristin Frauke Finsterwalder mit Drehbuchunterstützung ihres Lebensgefährten, dem Autor Christian Kracht, ein halbes Dutzend Geschichten, deren Handlungsstränge sich immer wieder kreuzen, was für die Betroffenen meist nicht von Vorteil ist. Am Ende nehmen alle Geschichten ausnahmslos unerwartete Wendungen; die einen ins Dramatische, die anderen ins Tragische – und die Antipathieträger sind die Gewinner. Die Bilder zeigen meist ein schönes, sonnendurchflutetes Land, in dem viel Hässliches gedeiht. Ein Film, der provoziert und das Publikum spaltet.
