Marlene Morreis, Nicki von Tempelhoff, Lale Andrä, Dwyer, Berndt, Schott. Ein Geheimnis muss man hüten
Foto: Degeto / Georges Pauly Der vierte „Dänemark-Krimi“ mit Marlene Morreis und Nicki von Tempelhoff erzählt eine insgesamt wenig überraschende Krimi-Story. Originell ist allein die Tatsache, dass eine junge Frau aus dem Autismus-Spektrum in Mordverdacht gerät. Die Inszenierung ist gerade im Vergleich zur kunstvoll gestalteten letzten Episode eine gelinde Enttäuschung; in dieser Hinsicht ist „Die Töte in den Dünen“ (Degeto / Eikon Media) ein mittelprächtiger TV-Krimi, der sich viel zu sehr am üblichen Gestaltungsschema solcher Produktionen orientiert. Dass der Film dennoch so seine Momente hat, liegt unter anderem am behutsamen Spiel von Lale Andrä, die sich augenscheinlich gründlich auf ihre Rolle vorbereitet hat.


